Werkerassistenzsystem mit Bewegungserkennung und Roboteranbindung

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EU belegt Spitzenplatz

Die jüngste Prognose des Weltbranchenverbands International Federation of Robotics (IFR), die kürzlich in Frankfurt/Main vorgestellt wurde, besagt, dass bis 2019 mehr als 1,4 Millionen neue Industrie-Roboter in den Fabriken rund um den Globus installiert sein werden.

Hand in Hand

Die steigende Kundennachfrage nach individualisierten Produkten führt zu einer Erhöhung der Anzahl an Produktvarianten. Diese Variantenvielzahl zusammen mit schwankenden Märkten und verkürzten Produktlebenszyklen erfordert flexible Produktionsanlagen, die auch auf kurzfristige Änderungen im Produktionsplan reagieren. Die Mensch/Roboter-Kollaboration (MRK) bildet hier einen Ansatz für eine flexiblere Automatisierung, denn im Gegensatz zu voll automatisierten Anlagen arbeiten Mensch und Roboter im gleichen Arbeitsraum produktiv zusammen.

Weg mit der Folie

Das Unternehmen LMS Development Concept hat mit Partnern ein Projekt umgesetzt, das den Wareneingangsprozess revolutionieren soll. Durch moderne Lasertechnik und den gezielten Einsatz von Robotik wurde eine Lösung geschaffen, das Umverpackungen automatisiert entfernt.

Wie von Geisterhand

Moderne Roboter bewegen Werkstücke in einer Geschwindigkeit, von der man früher nur träumen konnte. Damit sie sich innerhalb der rasend schnellen Zykluszeiten, die heute in der Produktion gefragt sind, nicht vergreifen, braucht man präzise Messinstrumente. Omron Adept Technologies aus Dortmund setzt dabei auf ein spezielles Längenmesssystem.

Comau Robotics in Deutschland

Der Roboterhersteller Comau hat seine Wurzeln als Ausrüster von Fiat im italienischen Automobilbau. Doch auch in Deutschland ist das Unternehmen schon lange aktiv und will dieses Engagement nun deutlich verstärken. Wie die dazu passende Produktstrategie aussieht und auf welche Stärken Comau bei seinem Vorhaben setzt, darüber sprach ROBOTIK und PRODUKTION mit Tobias Daniel, Head of Sales and Marketing bei Comau Robotics and Automation Products.

Flexible Scararoboter als kostengünstige Einstiegsmodelle

Die LS-Scararoboter-Baureihe von Epson verzichtet auf alles, was die Kosten in die Höhe treibt. Die Light-Scara-Modelle LS3, LS6 und LS20 sind in Standard- oder Reinraumkonfiguration bis ISO-Klasse 4 erhältlich. Mit maximalen Traglasten von drei, sechs oder 20kg bei Reichweiten von 400, 600 und 1.000mm decken sie ein breites Spektrum an Montage- und Handhabungsaufgaben ab.

Menschen und kollaborierende Roboter arbeiten durch die Fortschritte im Bereich der Sicherheitstechnik enger als je zuvor zusammen. Daraus resultierende kollaborierende Robotikanwendungen ändern aber die Art und Weise grundlegend, wie Menschen und Maschinen im Fertigungsbereich zusammenarbeiten. Dabei müssen sich Integratoren und Endanwender mit einer Reihe neuer Normen, Tools und Methoden befassen.

Mobile Assistenten

Das Unternehmen SEW-Eurodrive betreibt an seinem Standort Graben-Neudorf eine, nach den Prinzipien von Industrie 4.0 aufgebaute, Schaufensterfabrik. In diesem Rahmen kommt eine Vielzahl autonomer Transportsysteme und Assistenzroboter als mobile Assistenten zum Einsatz.

Hexapoden: Auf sechs Beinen in der Fertigung

Seit Hexapoden direkt über Feldbus-Interfaces mit SPS- oder CNC-Steuerungen kommunizieren, erobern sie als parallelkinematische Systeme die industrielle Automatisierungstechnik. Sie positionieren tonnenschwere Lasten in der Automobilproduktion auf den Mikrometer genau, eignen sich aber auch für das präzise Handling sehr kleiner Bauteile in der Halbleiterfertigung. Der Robotik erschließen sich durch die Eigenschaften der Hexapoden immer wieder neue Möglichkeiten.

„Kleinteile Just in Time am richtigen Ort“

Der intelligente Materialfluss ist nach Einschätzung von Andreas Melkus eine Grundvoraussetzung für die Fabrik der Zukunft. Mit dem intelligenten fahrerlosen Transportsystem Agumos Q40 hat der Eigentümer und Geschäftsführer von Melkus Mechatronic den automatisierten Transport von Kleinteilen im Visier. Die im autonomen Fahrzeug eingesetzte Steuerungs-, Sicherheits- und Antriebstechnik aber auch die integrierte WLAN- und Kameralösung kommen vom Automatisierungssystemanbieter Sigmatek.