Lösungen

Vision-Sensoren für Handling-Roboter

Ohne Roboter ist die Automatisierung in vielen Industriebranchen nicht mehr vorstellbar. Vision-Sensoren agieren dabei oft als Augen des Roboters und liefern ihm alle benötigten Informationen über die Teilepositionen, bereits umgerechnet in dessen eigenes Koordinatensystem, sodass der Roboter nur noch zugreifen muss. Spezielle Funktionen wie Greiferfreiraumprüfung und Greifpunktoffset ermöglichen zusätzliche Flexibilität bei der Automatisierung von Handling-Aufgaben.

Kommt die Bin-Picking-Revolution?

In der Produktionslogistik müssen Maschinen in definierter Art und Weise mit Rohmaterialen, Halbfertigteilen und Komponenten für die weitere Verarbeitung bestückt werden. Diese Ausgangsmaterialien befinden sich meist sortenrein, aber zufällig angeordnet in Behältern verschiedener Art. Derzeit bestücken vielerorts kostenintensive Mitarbeiter die Produktionsmaschinen von Hand, 3D-Bildverarbeitung und Robotik bieten hier aber neue Möglichkeiten zur Produktivitäts- und Qualitätssteigerung.

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Ernteroboter für grünen Spargel

Der Spargel ist das Lieblingsgemüse der Deutschen und zählt zu den teuersten Feldfrüchten Europas. Denn Erntehelfer müssen in mühevoller Arbeit jede Stange einzeln stechen, 2015 insgesamt 112.100t. Ändern könnten das Ernteroboter mit Erntewerkzeugen, die auf Präzisionsschienen fahren.

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Schwingungsmessung mit Laser-Scanning-Vibrometrie

Die Laser-Scanning-Vibrometrie hat sich als berührungsloses Verfahren zur Messung von Schwingungen in vielen Anwendungsbereichen bewährt: von der Fahrzeugtechnik über den Maschinenbau bis hin zur Consumer-Elektronik. Wer kein eigenes Testlabor betreibt, kann die Schwingungsmessung extern durchführen lassen – z.B. in einer der leistungsfähigsten Vibrometrie-Anlagen mit auf Linearachsen verfahrbaren Robotern.

Automatisierte Lackierlösung: Dürr und Kuka unterzeichnen Kooperationsvertrag

Dr. Hans Schumacher (l.), Vorstandssprecher von Dürr Systems, und Kuka-Robotics-CEO Stefan Lampa haben am Montag einen Kooperationsvertrag unterzeichnet, der eine integrierte Lackierroboterlösung für die allgemeine Industrie betrifft.

Robotikgesteuerte Applikation zur Prüfung von selbstklebenden Funktionsteilen

Hersteller von Motoren, Steuerungen oder anderen technischen Geräten stellen hohe Ansprüche an Effizienz und Prozesssicherheit in der Fertigung. Das gilt vor allem, wenn kleine Bauteile verklebt, gekennzeichnet sowie auf Funktion und Präzision bei der Anbringung hin geprüft werden. Um den Erwartungen einer Nullfehler-Fertigung gerecht zu werden, kommen modulare, robotergestützte Fertigungszellen für Applizier- und Prüfprozesse zum Einsatz.

Konzept für mehr Flexibilität in Verpackungs- und Palettierprozessen

Roboter haben großes Potenzial für die Realisierung von flexiblen Automatisierungslösungen. Insbesondere Knickarmroboter erlauben komplexe Bewegungen in einem kugelförmigen Arbeitsbereich rund um den Roboter. So lassen sich vielfältige Handlingaufgaben im Zusammenhang mit der Automatisierung von Verpackungs- und Palettierprozessen flexibel und raumsparend umsetzen.

Automatisierte Klebe- und Prüfzellen

Weil der Bedarf an Batterien weltweit wächst, ist es erforderlich, die Stückzahlen zu steigern und die Kosten zu senken. Automatisierte Klebe- und Prüfzellen können die Taktzeiten verkürzen und die Qualität durch zahlreiche integrierte Prüfschritte steigern.

Aufgrund der integrierten akustischen Ereigniserkennung ist der sprachgesteuerte Roboter der Fraunhofer-Gesellschaft in der Lage zu prüfen, ob beispielsweise die richtige Sorte Schrauben in einen Behälter eingefüllt wird. Die Spracherkennung funktioniert dabei auch in lauten Umgebungen und bei einem größeren Abstand zwischen Sprecher und zu steuernder Maschine.

Die autarke Automationszelle Speedy von MartinSystems ist auf hohe Flexibilität ausgelegt und so in der Lage, mit unterschiedlichen Bearbeitungsmaschinen zusammenzuarbeiten. Die Kommunikation erfolgt dabei auf Basis von Profinet und Profisafe.

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