Robotik

Der Roboter und das Werkstück

Das Greifen steht zwischen dem Roboter und dem Werkstück und ist ein essenzieller Vorgang beim Einsatz von Industrierobotern. Dabei ergeben sich je nach Anwendung und Art des Werkstücks verschiedene Ansätze für Greifsysteme sowohl in Bezug auf ihre Wirkung – mechanisch, pneumatisch, magnetisch oder adhäsiv – als auch auf ihre Bauart.

Magnetgreifer für Roboteranwendungen

Wenn es darum geht, Bauteile, Halbzeuge oder fertige Produkte zu greifen, steht die Vakuumtechnik hoch im Kurs. Doch sie ist kein Allheilmittel – in einigen Applikationen bieten Magnetgreifer aufgrund ihrer Eigenschaften eine bessere Lösung.

Anzeige
Angussgreifzangen mit hoher Schließkraft

Die Greifzangen der Serie 2016 von Fipa verfügen über eine hohe Schließkraft, weite Backenöffnung, verschiedene Greifbacken und optionale Sensorik. Die Gehäuse der Greifzangen bestehen aus einer eloxierten, hochfesten Aluminiumlegierung.

Anzeige
Mechatronische Parallelgreifer für die Mensch/Roboter-Kollaboration

Bei der Greiferserie GEH6060IL der Zimmer Group handelt es sich um mechatronische Parallelgreifer, die speziell für die Mensch/Roboter-Kollaboration entwickelt wurden. Die Greiferserie wurde nach BG/DGUV-Empfehlungen konstruiert und erfüllt die aktuellen Vorgaben, die in der technischen Spezifikation der ISO zu den Sicherheitsanforderungen in der Mensch/Roboter-Kollaboration zusammengefasst sind.

Magnetgreifer für ferromagnetische Werkstücke

Die Magnetgreifer der Serie MHM-X6400 von SMC verfügen über eine magnetische Haltekraft von bis zu 120N und sorgen bei Pick&Place-Anwendungen mit ferromagnetischen Werkstücken für große Sicherheit, hohe Präzision und hohe Produktivität. Einmal fixiert, verrutschen Werkstücke selbst bei abgeschalteter Luftversorgung nicht und lassen sich am Endpunkt schnell wieder freigeben.

Smarte Greifmodule mit IO-Link

Smarte Greifmodule mit IO-Link bieten im Vergleich zu klassischen Lösungen wesentlich mehr Flexibilität und gleichzeitig eine höhere Anlagenverfügbarkeit. Durchaus triftige Gründe, um sich mit diesem Kommunikationsstandard genauer auseinanderzusetzen.

EU-Projekt zum Thema Soft Manipulation bei Service- und Industrierobotern

Die menschliche Hand ist ein einzigartiges Konstrukt. Wie sie Dinge greift und dabei ihre Umwelt integriert, um möglichst schnell und problemlos an das gewünschte Objekt zu gelangen, ist beeindruckend. Forschern der TU Berlin ist es nun gelungen, Roboter mit Greifern aus Silikon auszustatten, die der menschlichen Hand nachempfunden sind.

Automatisches Kernlegen über Portalrobotik

Wie in allen Industriezweigen ist die Produktion von Transformatorenkernen, für Leistungs- und Verteiltransformatoren, dem Diktat der Reduktion von Produktionszeiten und damit Kosten unterworfen. Um die Effizienz der Transformatoren zu steigern, sind desweiteren hohe Wiederholgenauigkeiten und höchste Präzision gefragt. Automatische Legesysteme liefern hier eine zuverlässige und effiziente Lösung, die sich flexibel an spezielle Kundenbedürfnisse anpassen lässt.

Entnahme und Qualitätskontrolle von Dünnwandspritzgussteilen

Wenn in einem Spritzgießprozess 32 Teile gleichzeitig in einer Taktzeit von unter 7s gespritzt, entnommen, geprüft und nestgetrennt abgelegt werden müssen, dann stehen hohe Anforderungen im Lastenheft des Automatisierers. Daneben ist auch der Herstellungsprozess selbst, einschließlich der Werkzeugentwicklung, Prozessstabilität und Anforderungen an die Qualität des Endproduktes sehr anspruchsvoll.

Vakuum-Flächengreifsysteme für Reinraumanwendungen

J. Schmalz hat für seine Vakuum-Flächengreifsysteme FXP/FMP einen Schutzüberzug aus Spezialgewebe entwickelt, mit dem sich auch sehr dünnes Glas schonend und ohne Kratzer greifen lässt.

Das könnte Sie auch interessieren

Preis für außergewöhnlichen Montageansatz

Im Rahmen des 28. Deutschen Montagekongresse ist der Preis für die ‚Beste Montage-Idee‘ verliehen worden. Gewinner ist eine Idee von AGCO.

Anzeige
Nabtesco Precision Europe feiert Firmenjubiläum

Das Unternehmen Nabtesco Precision Europe vertreibt seit der Gründung im Jahr 1992 die Präzisionsgetriebe des japanischen Mutterkonzerns in ganz Europa. Nun feiert es sein 25-jähriges Bestehen. In den vergangenen zweieinhalb Jahrzehnten hat sich die europäische Tochterfirma vom Getriebelieferanten zum Systemanbieter vollständiger Antriebslösungen für kundenspezifische Projekte entwickelt.

Anzeige

Vor rund 50 Jahren wuchs Denso Robotics zu einem Hersteller für Steuerungen, Software und Industrieroboter heran, die einen wesentlichen Beitrag zur wachsenden Automation leisten sollten. Als in den 1960er-Jahren die ersten Roboterarme entwickelt wurden, nahm das Unternehmen den Trend auf, entwickelte die Technik weiter und wandte sie auf Fertigungsprozesse an. In den 1970er-Jahren kamen bereits erste Roboter aus Aluminiumdruckguss auf den Markt. In den darauf folgenden Jahren entwickelte Denso Vierachs- und Sechsachsroboter und baute das Steuerungssegment aus.

Japanisches Hotel setzt auf Roboterpersonal

Ein japanisches Hotel wartet seit knapp zwei Jahren mit Roboterpersonal und vollautomatischem Check-in auf. Dabei spielen vor allem Überlegungen wie ein niedriger Zimmerpreis und reduzierte Lohnkosten eine Rolle. Doch auch für einen angenehmen Aufenthalt geben die vollautomatischen Mitarbeiter alles.

Linearachsen für die Spritzgusstechnik

Je nach Einsatzfall können Standardroboter zur Entnahme von Spritzgussteilen durchaus teurer und weniger flexibel sein als Eigenentwicklungen. So ist es auch beim folgenden Beispiel eines Herstellers von Kunststoffteilen, der in der Folge die kartesischen Roboter unter Zuhilfenahme von modernen Linearachsen selbst baut.

Offene Manufacturing-Operations-Plattform für die Maschinenkommunikation

Industrie 4.0, automatisierte Produktion, künstliche Intelligenz, selbstlernende Maschinen, Cloud Computing: Schlagworte, die nicht fehlen dürfen, wenn es um die Perspektiven der industriellen Fertigung geht. Einiges davon ist bereits Realität, vieles aber noch Zukunftsmusik. Dabei liegt die Herausforderung weniger in der allgemeinen Verfügbarkeit der erforderlichen Technik als in deren Implementierung.