Kommissionierlinie mit kollaborativem Roboter

Als Teil eines globalen Produktionsnetzwerks betreibt das japanische Pharmaunternehmen Takeda in Deutschland Produktionsstätten in Singen und Oranienburg. Während der Standort Singen auf die Herstellung flüssiger und gefriergetrockneter Arzneimittel spezialisiert ist, werden in Oranienburg feste Darreichungsformen produziert. Hier werden jährlich über sechs Milliarden Tabletten und Kapseln hergestellt. Diese Menge an Medikamenten muss am Ende jeder Produktionslinie kommissioniert und versandfertig palettiert werden. Das Unternehmen hat nun damit begonnen, in der Verpackung Roboter einzusetzen. 

Bild: Fanuc Deutschland GmbH

Ein kollaborativer CR-15iA von Fanuc soll im 24/7-Betrieb die Mitarbeiter pro Schicht um 5t entlasten. Der Packtisch am Ende einer Tablettenproduktionsanlage besteht aus einem Doppelarbeitsplatz: Die mit Tabletten gefüllten Glasfläschchen werden zu mehreren in Schachteln verpackt. Diese Schachteln werden pausenlos auf den Packtisch geschoben, von zwei Mitarbeitern fünferpackweise gegriffen und in einen Karton platziert. Ist der Karton voll, wird er auf eine flexible, leicht abschüssige Rollenbahn gesetzt. An deren Ende scannt der Fanuc-Roboter zunächst das Etikett, um den Karton dann so zu greifen, dass er ihn mit dem Etikett nach außen auf der Palette stapeln kann.

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