Systeme zur Prozessüberwachung in der Robotik

Systeme zur Prozessüberwachung in der Robotik

Mehr Sicherheit und Qualität

Mithilfe von piezoelektrischen Sensoren lassen sich Industrieroboter effizient überwachen und Montage- und Handlingprozesse verbessern. Durch miniaturisierte und integrierte Systeme werden Roboter künftig präziser, flexibler, effizienter und sicherer – ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu Autonomie und Industrie 4.0.

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Mit technologisch ausgereiften Lösungen auf Basis piezoelektrischer Sensoren ist Kistler in der Lage, Industrieroboter effizient zu überwachen und Montage- und Handlingprozesse zu verbessern. (Bild: Kistler-Gruppe)

Die piezoelektrische Sensorik besitzt gegenüber der Dehnmessstreifen-Technologie, wie sie bisher am Roboter überwiegend eingesetzt wird, eine Reihe von Vorteilen: höhere Genauigkeit, enorme Robustheit, größerer und umschaltbarer Messbereich. Verschiedene Systeme von Kistler, die auf piezoelektrische Sensorik setzen, sind bereits am Roboter im Einsatz. Im Karosseriebau z.B. überwachen Sensoren die Punktschweißzangen am Roboter, um sicherzustellen, dass die Schweißpunkte korrekt gesetzt sind – denn davon hängen die Qualität des Schweißprozesses und damit der Zusammenhalt der Karosse ab. Der technologische Ansatz lässt sich auf weitere Montagetechniken wie Nieten, Schrauben und Clinchen übertragen, wo direkt am Roboterarm Prozesse überwacht werden.

Sicherheit und Qualität für Mensch und Maschine

Auch im Bereich MRK sieht Kistler großes Entwicklungspotenzial. Mit der Bildverarbeitungstechnologie von Vester verfügt man hier über die geeigneten Mittel, um Roboter gezielt zu überwachen und zu steuern sowie sicher einzusetzen. Im Vordergrund stehen die enge Kooperation mit dem Kunden sowie die gemeinsame Entwicklungsarbeit. „Zentral sind vor allem die Themen Benutzerfreundlichkeit und Softwareentwicklung, um neue Lösungen marktreif zu machen, die möglichst großen Mehrwert bieten, das heißt möglichst vollintegrierbar sind. Aufgrund der hauseigenen Softwarekompetenz, die von der Feldebene bis zur MES-Ebene und darüber hinaus reicht, sind wir in der Lage, die Systeme soweit zu entwickeln, dass sie sich in die Fertigungsumgebung des Kunden reibungslos einfügen“, so Frank-Peter Kirgis, Divisionsleiter Industrial Process Control (IPC) bei Kistler.