Smarte Lösungen für die Metallbearbeitung

Romy Arnold,
Managerin Messe- und Eventleitung bei der Messe Stuttgart
Romy Arnold, Managerin Messe- und Eventleitung bei der Messe StuttgartBild: Landesmesse Stuttgart GmbH

Industrie 4.0 und IIoT sind längst keine Unbekannten mehr im Maschinenbau und in der Metallbearbeitung. Produzierende Unternehmen müssen immer schneller und effizienter arbeiten, während der Fachkräftemangel die Bedeutung digital unterstützter Prozesse weiter verstärkt. Viele Unternehmen in Fertigungsbranchen demonstrieren bereits eindrucksvoll den Mehrwert der Digitalisierung. Auch im Kern der Maschinen – insbesondere im Zerspanungsprozess – bieten digitale Lösungen ein enormes Optimierungspotenzial. Ebenso wichtig ist die digitale Vernetzung: Das reibungslose Zusammenspiel verschiedener Prozessschritte ist entscheidend für die langfristige Wettbewerbsfähigkeit.

Auch auf der AMB 2024 werden sich digitale Konzepte wie ein roter Faden durch die Ausstellung ziehen und Werkzeugmaschinen und ihre Steuerungen, Automatisierungslösungen rund um die Maschinen, eingebettete Messtechnik und kollaborative Robotik miteinander vernetzen.

Über 1.200 ausstellende Firmen – darunter viele Weltmarkt- und Technologieführer – zeigen in zehn voll belegten Messehallen zukunftsweisende Innovationen, aktuelle Produkte und Branchentrends.

Eine eigene Sonderschau gibt es von der vom VDW und VDMA getragenen Initiative Umati (Universal Machine Technology Interface) zur Verbreitung und Nutzung offener Schnittstellenstandards auf Basis von OPC UA. Sie zeigt, wie Maschinen und Anlagen untereinander kommunizieren oder in kunden- und anwenderspezifische IT-Ökosysteme integriert werden können.

Um die maschinelle Interaktion geht es auch in der SmartFactory, einer vollautomatisierten Prozesskette im Eingangsbereich Ost. Die Firmen Citizen, Fanuc, Gewatec, Häberle, Hoffmann und Trumpf zeigen, wie Systeme über Schnittstellen zusammenspielen und bilden die Entwicklung vom Auftragsstart bis zum fertigen Produkt ab. Die Sonderschau leitet den thematischen Bereich Software und Digitalisierung auf dem Messegelände ein.

Darüber hinaus können Besucherinnen und Besucher auf der AMB Stage täglich von spannenden Impulsen profitieren. Eines der Highlights werden die KI-Experten-Talks ‚Künstliche Intelligenz in der Fertigungsindustrie‘ sein. Im Fokus stehen KI-Anwendungen in den Bereichen Datenanalyse, vorausschauende Wartung, Qualitätskontrolle, Produktentwicklung, Robotik und Automatisierung, Energieeffizienz, Prozess- und Supply-Chain-Optimierung.

Damit bietet die 21. Ausgabe der AMB nicht nur die passende Plattform für einen einmaligen Branchentreffpunkt der Metallbearbeitung, sondern auch eine Bühne für smarte Lösungen und Produkte, die die Produktion auf den aktuellsten Stand bringen.

Ich wünsche Ihnen eine spannende Messe mit inspirierenden Gesprächen und Momenten, die das Herz der Metallbearbeitung höher schlagen lassen.

Romy Arnold

Managerin Messe- und Eventleitung bei der Messe Stuttgart