Roboterschweißlösung für den Metall-3D-Druck

PW PPIC Fronius CMT Additive Pro Bild 1
Das Equipment zur additiven Fertigung aus dem Hause Fronius besteht aus folgenden Komponenten: iWave AC/DC 300i-500i, OPT/i Multiprozess Pro, Welding Package CMT und dem passenden Roboter-Interface. – Bild: Fronius International GmbH

Mit der neuen iWave Multiprocess Pro in Kombination mit der auf den 3D-Metall-Druck abgestimmten Kennlinie CMT Additive Pro von Fronius steht ab sofort eine Komplettlösung zur Verfügung, die mit gängigen Robotersystemen für die additive Fertigung kompatibel ist. Der integrierte Abschmelzraten-Stabilisator gewährleistet einen konstanten Drahtvorschub, was zu einem gleichmäßigen und vorhersehbaren Lagenaufbau führt. Das verbessert die Gesamtstabilität des Fertigungsprozesses. Ein weiteres Novum ist der regulierbare Wärmeeintrag, der das Höhen- und Breitenverhältnis der Schweißraupe konstant hält, egal welche Temperatur das Grundmaterial oder die zuvor geschweißte Lage aktuell noch hat. Üblicherweise wird eine Schweißlage breiter und flacher, wenn das Bauteil bereits erwärmt ist. Die Leistungskorrektur wirkt dem entgegen, sodass Lage für Lage immer gleiche Schweißnähte übereinandergestapelt werden können. Mit der Pulsed-Hot-Start-Funktion lässt sich durch den Schweißstart im Pulslichtbogen gleichzeitig ausreichend Einbrand und eine konstante Lagenhöhe erzielen. Dabei wird alles automatisch geregelt, es sind keine extra Einstellungen nötig.