Mehr Anlagenflexibilität beim industriellen 3D-Druck

powerPrint Flex
Bild: KraussMaffei Automation GmbH

KraussMaffei präsentiert auf der Formnext mit PowerPrint Flex eine modulare 3D-Druck-Lösung für großformatige Bauteile und Werkzeuge. Nach dem geschlossenen 3D-Druck-System PowerPrint Plus bietet das Unternehmen nun mehr Flexibilität durch robotergestützte Fertigungszellen. Das System kombiniert die Extrusionstechnik mit einer modularen Architektur und ermöglicht Herstellern hohe Gestaltungsfreiheit bei Designs und Materialien. Mit dem PowerPrint Flex können Fertigungszellen skaliert und individuell an die Bedürfnisse des Kunden angepasst werden. Auf der Messe wird gezeigt, wie ein Heckdiffusor für ein Sportfahrzeug aus kohlefaserverstärktem Polycarbonat entsteht. Der großformatige 3D-Druck ermöglicht die schnelle und werkzeuglose Fertigung großflächiger und dünnwandiger Bauteile mit hoher Steifigkeit und Präzision – geeignet für funktionale Prototypen und Designstudien. Die Standardausstattung umfasst neben der Zelle einen Comau-N-170-Roboter, wobei hier vielfältige Anpassungen möglich sind. Das Druckbett misst 2.500×2.000mm, kann auf 180°C aufgeheizt werden und verfügt über 16 Vakuumzonen für die Druckplatten. Der von KraussMaffei eigens entwickelte Extruder PrintCore 35-25 ermöglicht hohe Austragsmengen von 30 bis 70kg/h – je nach verwendeter Materialversorgung. Durch die maximale Schmelzetemperatur von 400°C lassen sich auch anspruchsvolle faserverstärkte Thermoplaste und Hochleistungspolymere verarbeiten. Die Lösung nutzt für die Steuerung des Sechsachsroboters das Sinumerik-One-System von Siemens.