
Am 29. September lud Software Defined Automation in die BMW-Welt in München ein. Bei dem Event ging es um eine aktuelle Frage in der Debatte über Physical AI: Worauf genau soll diese Intelligenz eigentlich laufen? Die Antwort darauf stellte das Unternehmen an diesem Tag als State Layer for Physical AI vor. Hierbei soll es eine Schicht geben, die den Soll-Zustand einer Fabrik und ihren tatsächlichen Ist-Zustand an einer Stelle zusammenführt. Dafür finden zwei Abstraktionen statt: Die erste betrifft die Rechenleistung, damit sich Steuerungen wie Cloud-Instanzen ansprechen, sichern und aus der Ferne darauf zugreifen lassen. Die zweite bezieht sich auf den Code, der aus den proprietären Binärdateien der Hersteller extrahiert und in einem einzigen System-of-Record normalisiert wird. Demonstriert wurde das Ganze an einer Maschine von SEW-Eurodrive. Ein KI-Agent verglich den vorgesehenen mit dem tatsächlichen Zustand, markierte die Abweichung und schlug eine Parameteränderung vor. Die Ingenieurin bzw. der Ingenieur entscheidet dann, ob der Vorschlag angenommen wird.
Neben dem Gründer und CEO von SDA, Dr. Josef Waltl, kamen auch Vertreterinnen und Vertreter aus der Branche zu Wort, z.B. Erik Stauvermann von Henkel, Milan Licina von SEW-Eurodrive, Chris McComb von ATS Global und Sebastian Trolli von Frost & Sullivan. Das Interesse an dem Event war größer als der Saal, auf 120 kuratierte Plätze kamen 148 Anmeldungen, und besetzt waren am Ende alle.
















