
Moderne Lager sind häufig heterogen aufgebaut. Stückgut, Behälterware und palettierte Güter bestehen parallel und stellen unterschiedliche Anforderungen an Technik und Organisation. G2P-Lösungen sind darauf ausgelegt, diese Vielfalt in einem konsistenten System abzubilden oder gezielt auf einzelne Lagerstrukturen einzugehen.
Kleinladungsträger kommen vor allem in hochfrequenten Prozessen zum Einsatz. Standardisierte Behälter sorgen für strukturierte Abläufe und kurze Zugriffszeiten. Mobile Roboter wie der XS1 core übernehmen die Bereitstellung oder Abholung an definierten Übergabepunkten.
Regalsysteme ermöglichen in Blocklagersystematiken hohe Lagerdichte und flexible Anpassung bei Sortimentsänderungen. Der GT1 spin ist darauf spezialisiert, Regale sicher aufzunehmen, zu drehen und präzise zu positionieren. Das schafft planerische Freiräume und ergonomisch günstige Zugriffssituationen.
Paletten spielen bei größeren Volumina und Gewichten eine zentrale Rolle. An Übergabestationen werden sie zwischen Hochregalstaplern oder Gabelstaplern und mobilen Robotern automatisiert in G2P-Prozesse eingebunden. So entsteht ein durchgängiger Materialfluss bis an den Arbeitsplatz oder in Folgeprozesse.
Im Vergleich zu klassischer Fördertechnik benötigen mobile Roboter kaum feste Infrastruktur. Die Roboterflotten lassen sich schrittweise erweitern und an Layoutänderungen anpassen. Industrietaugliche Plattformen mit dezentraler Schwarmintelligenz und Schnittstellen zu Materialfluss- und Lagerverwaltungssystemen ermöglichen den kombinierten Einsatz verschiedener Robotermodelle in einem System.
Kommissionierportale bilden die Schnittstelle zwischen Mensch und Technik. Klare Übergabepunkte, definierte Sicherheitszonen und zuverlässige Sensorik sichern einen stabilen Betrieb. Integrierte Eingriffsüberwachung stoppt das System bei unzulässigen Eingriffen. Gleichzeitig entstehen ergonomische, übersichtliche Arbeitsplätze mit reduzierten Laufwegen.















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