Hard- und Software

Eingesetzt wird ein FTS von Omron, das über verschiedene Sensoren zur Lokalisierung verfügt, z.B. Sonar und Lasersensoren. Im Projekt übermittelt das FTS seine Position kabellos an ein externes Tablet. Der Trägerrahmen für die Stühle wurde von dem studentischen Team konstruiert und besteht zum größten Teil aus Vierkantprofilen und deren Verbindungselementen. Der eine Teil ist dabei fest auf das FTS montiert, während sich der andere in einer Führungsschiene vertikal bewegen lässt. Der bewegliche Teil wird durch ein Spindelhubgetriebe verschoben, das wiederum durch einen Elektromotor angetrieben wird. Der Elektromotor bezieht seinen Strom direkt von der mobilen Plattform. Zuletzt sorgt die Steuereinheit dafür, dass Motor und FTS zusammenarbeiten können. Somit kann die Hebevorrichtung bewegt und ausgerichtet werden. Die Softwarekomponenten werden teilweise vom Hersteller zur Verfügung gestellt, teilweise können sie aus einem Open-Source-Pool bezogen werden. Die Positionierung des FTS wurde in diesem Fall mit der Software Mobile Planner umgesetzt. Dieses Tool ermöglicht auch die Steuerung per Remote Access, was zukünftig spannende Anwendungsfälle ermöglichen kann.

 (Bild: IWT Wirtschaft und Technik GmbH)
(Bild: IWT Wirtschaft und Technik GmbH)

Fazit

Das Projekt Bestuhlungsroboterwar für die beteiligten Organisationen eines vieler Projekte, bei denen die Anwendung von smarten FTS-Konzepten für verschiedene Bereiche untersucht wird. Im konkreten Fall bleibt allerdings spannend, welche Anwendungsfälle sich im nicht-industriellen Bereich langfristig durchsetzen werden. Am Campus Friedrichshafen wird das Thema Bestuhlungsroboter jedenfalls weiterhin verfolgt und womöglich trifft man das FTS mit dem hier beschriebenen Aufbau auf der nächsten Veranstaltung der DHBW Ravensburg oder des IWT.