Versagt ein Roboter den Betrieb, gibt es eine Reihe von Möglichkeiten nachhaltig zu reagieren. Viele Defekte, die bei älteren Roboter-Modellen auftreten, können durch eine Reparatur behoben werden. Die Zusammenarbeit mit einem Partner, der Reparaturservices anbietet, zahlt sich aus. In wenigen Stunden ist der Roboter wieder einsatzfähig und kann oft noch viele Jahre problemlos eingesetzt werden.
Lässt sich der Roboter nicht mehr reparieren, bieten Roboterhersteller an, die Produkte zurückzunehmen, etwa im Austausch gegen ein generalüberholtes Gerät oder ein Produkt neuerer Generation. Denn viele Roboter können für die erneute Nutzung wiederaufbereitet werden – mit einem positiven Effekt auf die Umweltbilanz: Die Wiederaufbereitung eines Roboters erzeugt 75 Prozent weniger CO2 als die Herstellung eines neuen Roboters. Auch entscheiden sich viele Kunden für wiederaufbereitete Modelle, weil ihre Bus- und Sicherheitstechnologie nicht mit neueren Robotermodellen kompatibel ist. Dadurch können die Unternehmen ihre bewährten Systeme weiter nutzen.
Doch nicht immer ist Wiederaufbereitung eine Option. In diesen Fällen werden die Einzelteile der Roboter recycelt. Rund 95 Prozent eines Roboters besteht aus Material, das problemlos recycelt werden kann. ABB arbeitet mit zertifizierten Recycling-Partnern zusammen, um sicherzustellen, dass auch die Wiederverwendung der Rohstoffe so nachhaltig wie möglich erfolgt
Nachhaltigkeit ist gefragt
Ein anderes Beispiel ist der Ausbau einer bereits bestehenden Produktionslinie. Will ein Unternehmen die Fertigung erweitern, ist es einfacher, einen wiederaufbereiteten Roboter der gleichen Generation zur Produktionslinie hinzuzufügen. So stellen Unternehmen sicher, dass die Roboter miteinander kompatibel sind. Für Mitarbeitende sind keine zusätzlichen Schulungen nötig, und auch das Ersatzteillager muss nicht erweitert werden. In beiden Fällen ist die Entscheidung für wiederaufbereitete Roboter kostengünstiger als der Umbau einer gesamten Produktionslinie. Für Kunden ist es oft weniger entscheidend, wie hoch die Lebensdauer eines Roboters ist. Es geht vielmehr darum, wie lange Ersatzteile für das jeweilige Modell verfügbar sein werden.















![Die [me] - mechatronik & engineering wird digital 17 Die [me] – mechatronik & engineering wird digital](https://cdn.tedo.be/tedo-mu/wp_uploads/sites/20/2026/03/Unbenannt.jpeg)

