Interoperabilität für FTS

A MATE Lite FTS AMR
Bild: K.Hartwall GmbH

Mit der Implementierung von mobilen Robotern erhöht sich die Skalierbarkeit von Produktionsabläufen, Prozessänderungen können einfach und schnell umgesetzt werden. Die bessere Nutzung vorhandener Kapazitäten verbessert die betriebliche Flexibilität und erhöht die Wettbewerbsfähigkeit. Doch um den automatisierten Transport in der gesamten Intralogistik zu realisieren, bedarf es Fahrerlose Transportsysteme, die verschiedenste Ladungsträger aufnehmen und abgeben sowie mit Peripheriegeräten zuverlässig interagieren.

Um den innerbetrieblichen Transport von kleinen bis großen Ladungsträgern abzudecken, erweiterte K.Hartwall seine erfolgreiche A-MATE® Produktfamilie im März 2025 um das A-MATE® Lite. Als erster mobiler Roboter mit Gegengewicht in seiner Klasse und wurde es speziell für den Transport von Bodenrollern, Halbeuro-Paletten und Rollbehältern entwickelt. Mit dem flexiblen Gabelkonzept kann das FTS aber auch kundenspezifische Ladungsträger handhaben. Wie auch die anderen A-MATE® Fahrzeuge verfügt das A-MATE® Lite über eine elektrischen Freihub. Mit einer Hubhöhe von bis zu 300mm und einer maximalen Tragfähigkeit von 600 kg lässt sich eine Floor-to-Floor-Handhabung sowie spezielle Pick&Drop-Aufgaben realisieren. Zusätzlich ist es mit 3D Ladungsträgererkennung, 3D Hinderniserkennung sowie Hindernisumfahrung ausgestattet. Das omnidirektionale Antriebssystem ermöglicht den Einsatz in engen und anspruchsvollen Industrieumgebungen.

Mit dieser Ergänzung im Produktportfolio, bietet K.Hartwall modulare Roboterlösungen für den Transport von kleinen und großen Ladungsträgern an. Das A-MATE® FreeLift und der A-MATE® Counter transportieren u.a. offene und geschlossen Paletten, Gitterboxen oder Großladungsträger von max. 1000 kg mit einer max. Hubhöhe von 1,1m.

Interoperabilität steht dabei an erster Stelle, damit die Inbetriebnahme und der Einsatz von FTS für Anwender schnell und einfach ist. Damit unterschiedliche Transportaufträge gleichzeitig realisiert werden, nutzt K.Hartwall neben der bereits zahlreich in Serie implementierten Lösung von Navitec zukünftig auch den ACTIVE Fleet Manager (AFM) von Bosch Rexroth. Dieser bindet die mobilen Roboter über die VDA 5050 Schnittstelle nahtlos ein, sodass eine durchgängig koordinierte Automatisierung abgebildet wird. In diesem Zusammenhang wird dem Endanwender mit dem ROKIT Locator eine leistungsfähige Lokalisierungssoftware sowie dem ROKIT Navigator eine Navigationssoftware von Bosch Rexroth zur Verfügung gestellt.