Kryotechnik für die Reinigung von Robotern

Comau cryogenics for cleaning robots 1
Bild: Comau Deutschland GmbH

Comau hat zusammen mit Camic, einem auf die industrielle Lackierung spezialisierten Anbieter, und Cryos, einem Unternehmen, das sich mit dem Trockeneisstrahlen beschäftigt, ein Pilotprojekt umgesetzt, bei dem Kryotechnik für die Reinigung von Robotern und Ersatzteilen vor der Lackierung eingesetzt wird. Der Einsatz von Trockeneis anstelle der traditionellen Wasserreinigung erhält nicht nur die Leistung der Roboter über die Zeit, sondern reinigt jede Anlage extrem gründlich, spart Wasser, reduziert den Energieverbrauch und verhindert die Freisetzung von Schadstoffen in die Umwelt. Beim kryogenen Strahlen wird CO2 verwendet, ein Nebenprodukt, das in vielen Produktionsbetrieben oder aus natürlichen Quellen anfällt und vor der Freisetzung in die Atmosphäre aufgefangen, verflüssigt und in Form von Pellets unterschiedlicher Größe eingefroren wird. Das Verfahren kommt ohne den Einsatz von Wasser oder chemischen Mitteln wie Entfettungsmitteln aus und hinterlässt am Ende des Zyklus keine Rückstände auf der behandelten Oberfläche. Außerdem entfällt das Trocknen der behandelten Teile und die anschließende Wasseraufbereitung im herkömmlichen Verfahren. Trockeneis ist nicht abrasiv, beschädigt also die behandelten Teile nicht und verbessert die Haftung und Beständigkeit der Farbe auf der Roboteroberfläche über einen langen Zeitraum.