
Nachhaltigkeit und digitale Transformation sind laut McKinsey entscheidend für eine zukunftssichernde Unternehmensentwicklung in der Verpackungsindustrie. Schneider Electric ergänzt dies mit Künstlicher Intelligenz und Automatisierung, die kontinuierlich weiterentwickelt werden müssen, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben (Stichworte: Gesetzeslage und Fachkräftemangel).
Keine Zeit verlieren: Jetzt mit künstlicher Intelligenz beschäftigen
Schon jetzt ist es möglich, die Qualitätskontrolle von Verpackungen von KI-gestützten Bildverarbeitungssystemen durchführen zu lassen. Entsprechende Programme sind sogar in der Lage, selbstständig neue Produktvarianten zu erkennen und auch diese zuverlässig zu überprüfen – etwas, das konventionellen Bildverarbeitungsprogrammen nicht möglich ist.
Ein anderer Anwendungsfall für KI ist, wie im Fall der PacDrive 3–Controller, die Programmierung von automatisierten Anwendungen. Schon längst muss hier nicht mehr jede Zeile des Codes per Hand getippt werden. Moderne KI-Lösungen sind in der Lage, selbst komplexere Algorithmen zuverlässig zu schreiben und Vorschläge für neue Anwendungen zu machen – auch wenn die finale Kontrolle immer einem Menschen obliegt. Redundante und wenig kreative Arbeiten lassen sich in Sachen Programmierung aber schon sehr effizient an die KI auslagern.
Bei Schneider Electric findet die KI dabei nicht nur zwecks Entwicklung neuer Softwarebausteine Verwendung. Auch in der realen Anwenderprogrammierung kommt sie zum Einsatz. Im Innovation Hub des Tech-Konzerns in Marktheidenfeld kann zum Beispiel eine Anlage angeschaut werden, die aus einem Multicarrier und verschiedenen Bearbeitungsstationen besteht (so, wie sie auch in der Verpackungsindustrie zum Einsatz kommen) und deren Code rein von einer KI geschrieben wurde.
Last but not least liegt eine der enormen Stärken der KI aber immer noch in der Auswertung von Daten. Besser und schneller als jeder Mensch kann eine künstliche Intelligenz Muster und Anomalien in den Datenmassen erkennen, die in einer Industrieanlage entstehen. Im Unterschied zu konventionellen Auswertungsmethoden ist die KI dabei in der Lage, auch in bisher unbekannten Szenarien kontextabhängige Einschätzungen zu bestimmten Auswertungsergebnissen zu geben.
Außerdem überprüft sie selbstständig, ob es noch Sinn macht, nach bestimmten Mustern oder Anomalien zu suchen und kann sogar Steuerungsaufgaben übernehmen – etwa, wenn es darum geht, Achsen ohne Positionsverlust und mit optimalem Energieverbrauch zu steuern. All das führt zu fundierten Erkenntnissen über Maschinen, Anlagen und Produktionsprozesse, die für einen nachhaltigeren und damit wirtschaftlicheren Betrieb genutzt werden können.
Erfahren Sie weiter im Blog, wieso Flexibilität eine lohnenswerte Nachhaltigkeitseigenschaft ist und dies Vorteile für die Verpackungsindustrie bringt.















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