Mehlabsackung per Roboter

Die Absackanlagen von SSB Wägetechnik bestehen aus einem Gesamtkonzept aus Absackung, Sacktransport, Palettierung sowie Endverpackung.
Die Absackanlagen von SSB Wägetechnik bestehen aus einem Gesamtkonzept aus Absackung, Sacktransport, Palettierung sowie Endverpackung.Bild: SSB Wägetechnik GmbH

Unterschiedliche Produkte bedürfen unterschiedlicher Absackkonzepte. Mehle oder pulvrige Produkte werden meist in Ventilsäcke mittels Pneumatikpacker abge­sackt. Granulatförmige Produkte werden meist mit FFS-Absackmaschinen abgesackt. Die Absackprotokolle werden elektronisch erfasst und stehen einer zentralen Datenbank zur Übergabe/Qualitätssicherung bereit. Eichrelevante Kriterien werden hierbei selbstver­ständlich erfüllt. Für die Palettierung der Säcke ist es erforderlich, die Säcke bestmöglich vorzubereiten, das heißt den Sack in Form zu bringen, um ein sauberes und stabiles Palettierergebnis zu erreichen. Weiterhin können wichtige Qualitätskontrollen wie Sackbeschriftung, Fremdkörper­, Metallerkennung oder Kontrollwaagen in die Transport­strecke eingebunden werden.

Darüber hinaus gibt es eine große Auswahl an Zu­satzausrüstungen für die Sackgreiferhand. Hier können Palettenmodule sowie Schonbogenaufleger in die Hand integriert werden.
Darüber hinaus gibt es eine große Auswahl an Zu­satzausrüstungen für die Sackgreiferhand. Hier können Palettenmodule sowie Schonbogenaufleger in die Hand integriert werden.

– Bild: SSB Wägetechnik GmbH

Sackpalettierung per Roboter

SSB bietet eine kompakte Roboter­palettierung für ver­schiedene Leistungsanforderungen an. Der gefüllte Sack wird dem Roboter dabei auf einem speziellen Förder­band zugeführt. Der Roboter palettiert zuverlässig und effizient die Sackware. Je nach Leistung können mehrere Absackmaschinen mit nur einem Roboter arbeiten. Den Roboter gibt es in unterschiedlichen Ausführungen bis hin zu Leistungen von 1.200 Sack die Stunde. Bei höheren Absackleistungen können auch mehrere Robo­ter gleichzeitig die Palettierung ausführen. Damit sind Leistungen bis zu 2.300 Sack mit zwei Robotern realistisch. Das Roboter­4­Achsen­Modell ermöglicht eine präzise und schnelle Arbeitsweise und ist in einem großen An­wendungsbereich und somit für eine Vielfalt von Pro­dukten einsetzbar. Durch integrierte Software ist der Roboter schnell und flexibel einsetzbar. Er bietet außerdem laut Hersteller die schnellste Zykluszeit seiner Klasse. Darüber hinaus gibt es eine große Auswahl an Zu­satzausrüstungen für die Sackgreiferhand. Hier können Palettenmodule sowie Schonbogenaufleger in die Hand integriert werden.

Palettenfördersystem/Palettenverpackung

Die fertig palettierte Palette kann über Rollenförderer automatisch abtransportiert werden. In der Förder­strecke empfiehlt es sich, eine entsprechende Verpackungsmaschine zu integrieren. Dabei stehen Stretch­wickelmaschinen oder auch Haubenstretchanlagen zur Verfügung. Diese schützen die Paletten und dienen gleichzeitig als zertifizierte Ladungssicherung. Final, bevor die Palette eingelagert wird, erfolgt die Etikettierung mit den aktuellen Produktionsdaten. Das fertige Produkt kann somit direkt ins Lager transportiert werden.

Zentrale Steuerung

Im Vordergrund des Konzepts steht die totale Integration aller Ma­schinenkomponenten sowie Einzelmaschinen in einem zentralen Steuerungssystem. Somit können Prozesse zentral gesteuert und überwacht werden. Anbindun­gen an kundenseitige Auftrags-­ oder Logistiksysteme sind einfach realisierbar. Produktionsüberwachung, Pro­duktverfolgung und Datenaufzeichnungen werden kundenbezogen programmiert. Darüber hinaus ist ein Fernzugriff jederzeit möglich.