
81% der Führungskräfte sehen die Qualifizierung ‚on the job‘ als eine der wichtigsten Maßnahmen gegen den Fachkräftemangel. Statt sich ausschließlich auf den Arbeitsmarkt zu konzentrieren, sollten Unternehmen ihren bestehenden Mitarbeitenden Aufstiegsmöglichkeiten bieten, die sowohl den Beschäftigten als auch dem Unternehmen zugutekommen. An zweiter Stelle der Maßnahmen gegen den Fachkräfteschwund steht der Wissenstransfer von älteren Arbeitnehmern, die bald in den Ruhestand gehen, an jüngere Kolleginnen und Kollegen. Ergänzend dazu haben 38% ausgesprochen gute Erfahrungen mit ‚Reverse Mentoring‘ gemacht. Dabei bringen jüngere Mitarbeitende die älteren in der Anwendung neuer Techniken wie künstlicher Intelligenz auf den neuesten Stand. 57% der erfahrenen Führungskräfte sprechen sich für längere Lebensarbeitszeiten aus. Als weitere Gegenmaßnahme empfehlen die Interim Manager, die Potenziale von Frauen stärker zu fördern. 70% erleben bei ihren Firmeneinsätzen, dass Fähigkeiten von Frauen nicht vollständig genutzt werden. Auch die gezielte Ansprache jüngerer Menschen ist eine zentrale Maßnahme, um Fachkräfte für das Unternehmen zu gewinnen. 45% empfehlen, die Generationen X, Y und Z über soziale Netzwerke wie TikTok, Instagram oder KI-Chatbots anzusprechen. Klassisches E-Mail-Marketing kommt mit einer Zustimmungsrate von 21% kaum noch zum Einsatz, um Nachwuchs für das Unternehmen zu gewinnen. Fast zwei Drittel der befragten Interim Manager (65%) sehen zudem im verstärkten Einsatz von Maschinen ein wirksames Mittel gegen den Fachkräftemangel. Sie empfehlen den Einsatz von KI und Robotik für Routinetätigkeiten, um die Belegschaften zu entlasten. 58% der Befragten raten zur verstärkten Vermittlung von KI-Kompetenzen. 85% empfehlen die KI-Nutzung zu intensivieren, für 46% ist das ein besonders dringendes Anliegen. Zudem empfehlen 44% der Befragten den Unternehmen, verstärkt im Ausland nach Fachkräften zu suchen.


















