
Das Themenspektrum der Motek umfasst hauptsächlich vier Schwerpunkte: vernetzte, smarte Produktionskomponenten und -systeme, Montageassistenzsysteme und Arbeitsplatzsysteme, Lösungen für eine einfache Implementierbarkeit und Inbetriebnahme sowie Objekterkennung und Bildverarbeitung zur Inline-Teiledetektion. Zum Themenschwerpunkt Montageassistenzsysteme gehören Systeme für manuelle und halbautomatische Arbeitsplätze, für die assistierte Kommissionierung und Montage, die softwaregestützte Werkerführung, das automatische Bin Picking, das Co-Working mit Cobots, Robotik sowie die automatisierte Teilebereitstellung und Teileabführung.
Robotik auf der Motek
Aus dem Bereich Robotik werden auch dieses Jahr wieder u.a. vor Ort sein: ABB, Denso Robotics, Fruitcore Robotics, Igus, Omron oder Yamaha. Zu den Produkt-Highlights, die auf der diesjährigen Motek vorgestellt werden, gehört z.B. der neu entwickelte Siebenachs-Cobot von Yamaha. Der Cobot wird mit der Kraftsensorik Human Sense ausgestattet sein. Seine hohe Sensitivität soll die Mitarbeitersicherheit und die Leistung verbessern, indem genaue Bewegungen ermöglicht werden, ohne industrielle Bildverarbeitung einsetzen zu müssen.
Intelligentes Picking
Zum Kernthema der Motek gehört auch die automatische Teileerkennung, etwa beim klassischen Griff in die Kiste, beim Multi-Bin-Picking, beim Kabel-Handling oder bei der exakten Teilezuführung für Montage- und Bestückungsaufgaben. So wird auf der Messe z.B. bei Cambrian Robotics ein 3D-Vision-System für Roboter zu sehen sein. Der Roboter kann mithilfe künstlicher Intelligenz die Objekte per Kamera erkennen und sehr komplexe Aufgaben im Produktionsumfeld eigenständig ausführen, die vorher nur manuell erledigt werden konnten.
Effiziente Zuführung
Auch Zuführ-, Sortier- und Vereinzelungslösungen gehören zum klassischen Themenspektrum der Motek. Im Trend sind hier einfach integrierbare und flexible Zuführlösungen, die sich KI zunutze machen. Diese Systeme verbessern die Durchlaufzeiten der Teilevereinzelung und tragen zu mehr Effizienz bei. Ebenfalls im Trend liegt es, die Zuführsysteme via Simulation zunächst digital abzusichern, sodass schon vor dem konstruktiven Aufbau der Anlage sichergestellt ist, dass der Prozess reibungslos funktioniert.















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