Phase 3
Nun, da sich die Testphase für Cobot-Technologie langsam dem Ende zuneigt (UR hat mittlerweile über 50.000 Leichtbauroboter verkauft), nehmen die Branchengrößen ABB und Kuka neuen Anlauf. ABB hat die Expertise im Konzern u.a. mit der Übernahme von Gomtec ausgebaut und sein Cobot-Portfolio jüngst um die Kinematiken GoFa und Swifty erweitert. Das Leistungsmanko von Yumi soll dabei – mit hohen Traglasten und hohen Verfahrgeschwindigkeiten – komplett ausgeräumt werden. Kuka zeigt auf der virtuellen Hannover Messe im April erstmals eine neue Softwareumgebung, die auf Cobot-Anwendungen abzielt. Der Fokus liegt auf Easy-to-use – zweifelsfrei der Türöffner für die neue Art von Robotern, wie sich herausgestellt hat. Mittlerweile haben auch alle anderen großen Roboteranbieter, etwa Fanuc, Mitsubishi oder Yaskawa, eigenentwickelte Cobot-Lösungen im Angebot. Zudem gibt es eine Menge weiterer Player am Markt, wie die Übersicht von ROBOTIK UND PRODUKTION belegt (einfach den nebenstehenden QR-Code nutzen). Und auch aus technologischer Sicht ist noch Luft nach oben. So hat Neura Robotics gerade den nach eigenen Angaben weltweit ersten kognitiven Cobot vorgestellt – inklusive Spracherkennung und Gestensteuerung (siehe Titelstory in dieser Ausgabe). Ob Marktführer Universal Robots als Antwort auf diese Entwicklungen noch ein Ass im Ärmel hat? Wenn ja, welches? Und wann es gezogen wird? Es bleibt spannend. (mby)















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