
Die Globalisierung ist der wichtigste Treiber der Intralogistik. Höchste Zeit, dass die Intralogistik zum Treiber der Globalisierung wird. Klingt schwierig, ist aber schaffbar. Die Strategie: Jeder besinnt sich auf seine Stärken, damit sich für die Kunden ein perfektes Gesamtbild ergibt – und für alle ein gutes Geschäft. Die beratungsintensive Implementierung, die kontinuierliche Betreuung und Optimierung von Anlagen sind attraktive Geschäftsfelder für die Integratoren vor Ort. Sie kennen den Markt und haben das volle Vertrauen der Kunden. Und Asien?
Die Entwicklungszyklen sind kurz, Qualität und Leistung mindestens auf Augenhöhe und die Preise erlauben allen an der Wertschöpfungskette Beteiligten einträgliche Margen. Ökosysteme leben nun einmal davon, das alle etwas davon haben. Aber: China ist eben China, und somit weit weg vom europäischen Markt. Remote eben. Remote Monitoring? Sicher nicht das Schlechteste. Remote Kundenbindung? Schwierig.
HWA Robotics gehört mit mehr als 20 Jahren Erfahrung und über 15.000 implementierten Shuttles zu den profiliertesten Anbietern dynamischer Lagersysteme weltweit. Geschenkt. In Europa sind wir die Neuen.
Supply Chains werden immer globaler, warum sollte ausgerechnet die Supply-Chain-Branche eine Ausnahme bilden?
Mark Vogt, Vice President Sales and Business Development Europe, HWA Robotics
Hier setzen wir auf Partnerschaften mit regionalen Systemintegratoren. Die Kombination von globaler Technologiekompetenz, CE-zertifizierten Komponenten und lokaler Präsenz bietet unseren Kunden maximale Investitionssicherheit und schnelle Reaktionszeiten. Und, so international die Technologie auch sein mag, Beratungsgespräche und Service-Abstimmungen in der jeweiligen Landessprache sind sicher auch zielführender als auf Denglisch. Unsere Partner können ihrerseits ihr bestehendes Portfolio erweitern, neue Geschäftsfelder erschließen und, zugegeben, bei manchem Industriekunden auch ein wenig Überzeugungsarbeit für asiatische Produkte leisten.
In Europa sind wir die Neuen, wie viele andere asiatische Unternehmen in der Robotik auch. Ein guter Anlass, die Dinge neu zu denken. Obwohl – think global, act local – ist das wirklich so neu?
In der Kombination von günstigen Produktionsbedingungen und weltweiter Innovationskraft mit regionaler Servicekompetenz und Branchenkenntnis liegen jedenfalls noch reichlich Potenziale für das Wachstum unseres gemeinsamen Ökosystems, unserer Unternehmen und unserer Kunden.















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