Entlastung der Mitarbeiter

Die Mitarbeiter zu entlasten, war auch eine zentrale Motivation bei der Entscheidung für den UR5e. „Für uns war es wichtig, unsere Fachkräfte von vornherein mit in die Entscheidung für den Roboter einzubeziehen und ihnen eine Technologie an die Hand zu geben, von der sie auch überzeugt sind“, so Steffen Krippendorf, Senior Vice President bei Voith. „Es freut uns zu sehen, wie positiv sie den neuen Kollegen aufgenommen haben.“ Heute können sich die Werksarbeiter in Garching anspruchsvolleren Aufgaben wie Programmiertätigkeiten zuwenden. „Aufgrund der einfachen Bedieneroberfläche müssen wir die Anwendung nicht jedes Mal aufs Neue anpassen, sobald sich der Auftrag ändert“, sagt Kandemir. In wenigen Minuten haben die Mitarbeiter an der Station den UR5e stattdessen eigenständig eingerichtet. „Das spart nicht nur Zeit, sondern natürlich auch Ressourcen.“

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Aufgrund der flexiblen Finger am Greifer kann der UR5e die verschieden geformten Werkteile sicher greifen. (Bild: Universal Robots A/S)

Gesteigerte Produktivität und weitere Einsatzmöglichkeiten

Voith verzeichnet seit der Implementierung des Cobots noch weitere Erfolge. Bereits nach wenigen Monaten konnte das Unternehmen mit dem Roboterarm die Produktivität an der Montagelinie bei verkürzter Arbeitszeit steigern. „Außerdem haben wir die Ausbringungsmenge erhöht, ohne dabei die Mitarbeiter weiter zu belasten“, sagt Krippendorf erfreut. „Mit dem UR-Roboter bieten wir Mitarbeitenden wertschöpfungsreiche Tätigkeiten und sichern Arbeitsplätze.“ Für die Zukunft sieht Voith Turbo noch weitere Einsatzmöglichkeiten für die Cobots von Universal Robots, z.B. an den Fertigungslinien.