Oft werden mobile Plattformen zu bestehenden Maschinen bzw. in eine bereits vorhandene Infrastruktur integriert. Inwieweit diese Integration dann als Neumaschine betrachten werden muss, ist eine gesetzliche Grauzone. Die MVO versucht diese durch neue Details zu einer wesentlichen Veränderung zu klären. Ist die Sicherheit jedoch durch den Einbau erheblich beeinträchtigt, muss zwingend eine neue CE-Kennzeichnung des mobilen Systems durchgeführt werden.

FTS-Sicherheit aus einer Hand

Betreiber von Intralogistikanwendungen stehen vor der Aufgabe, die normativen und gesetzlichen Anforderungen mit ihrer individuellen Applikation unter Erreichung einer größtmöglichen Produktivität der Anwendung in Einklang zu bringen. Unterstützung finden sie z.B. bei Pilz. Aufbauend auf jahrelanger Erfahrung in der Industrie begleiten die Mitarbeiter des Unternehmens Anwender rund um die Sicherheit von FTS-Applikationen bis hin zur Internationalen Konformitätsbewertung.

Ein spezielles Dienstleistungsangebot für die Sicherheit mobiler Plattformen wie das von Pilz umfasst neben umfangreichen Beratungsleistungen für den sicheren Betrieb auch eine Konformitäts- und Abnahmeprüfung des FTS sowie auf Wunsch auch ein Schulungsangebot. Im ersten Schritt unterstützen die Mitarbeiter bei der Risikobeurteilung und führen bei Bedarf beim Hersteller eine Werksabnahme des FTF durch. Beim Anwender schließt sich die finale Risikobeurteilung des FTS unter Berücksichtigung der gesamten Umgebung der Anwendung vor Ort an. Bei der folgenden Sicherheitsvalidierung liegt der Fokus auf Installation und Integration von Sicherheitskomponenten für das FTF wie Scanner oder Encoder oder z.B. die Absicherung der Umgebung des FTS durch weitere Schutzeinrichtungen.

Bedarfsgerechte Sicherheitslösungen

Für die Umsetzung der Bewegungs- und Bereichsabsicherung mobiler Maschinen ist der Einsatz von Laserscannern und Steuerungen zur Personen-/Hinderniserkennung sinnvoll. Anwender müssen dabei berücksichtigen, ob ihre FTF oder Flotte spurgebunden oder frei navigierend unterwegs ist. Sind Hindernisse auf der Spur, müssen FTF laut ISO3691-4 entsprechend ihrer Geschwindigkeit definierte Warn- und Sicherheitszonen einhalten. Für die Überwachung der Zonen übernehmen Sicherheits-Laserscanner, wie z.B. PSenScan von Pilz, die Absicherung und leisten eine barrierefreie und produktivere Flächenüberwachung für den Kollisionsschutz. Die benötigten Sicherheitsfunktionen für frei navigierende mobile Plattformen sind komplexer, gerade bei Kurvenfahrten. Auch hier unterstützen Sicherheits-Laserscanner, die die Umgebung permanent erfassen, damit sich die Navigation frei umsetzen lässt.

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