
Benteler ist ein global agierender Zulieferer für Fahrzeugkomponenten in der Automobilindustrie. Effiziente Materialplanung, ein zuverlässiger Materialfluss und die Digitalisierung der Wertschöpfungsprozesse sind essenziell für Benteler. Daher suchte die Gruppe eine automatisierte Lösung für die eigene Intralogistik. Ziel sollte es sein, innerhalb einer Produktionsstrecke verschiedene Anlagen und Prozesse miteinander zu verketten und Waren staplerfrei von A nach B transportieren zu können. Im Zuge dieses Projektes stand Benteler vor der Herausforderung, schwere Warenträger mit sehr großen Abmessungen auf engem Raum zu transportieren.
Aufgrund der herstellerspezifischen Abmessungen der Warenträger, entwickelte Grenzebach ein maßgeschneidertes System mit individuellen Aufbauten und Ladestationen. Dieses wird nicht nur den spezifischen Abmessungen der Warenträger gerecht, sondern es berücksichtigt auch die räumlichen Gegebenheiten und schöpft gleichzeitig die Vorteile der Fahrzeuge in Bezug auf Schnelligkeit und Wendigkeit voll aus.
Drei Projektphasen
Der Automobilzulieferer legte viel Wert auf die Auswahl des richtigen Lieferanten, der auch bei zukünftigen Projekten als langfristiger und zuverlässiger Partner an der Seite des Unternehmens stehen sollte. Benteler wünschte außerdem, dass sich der potenzielle Anbieter aufgrund der besonderen Gegebenheiten vorab ein eigenes Bild von der Situation vor Ort macht. „Wir haben über zehn Lieferanten angefragt, und am Ende hat sich Grenzebach mit einem technischen Konzept und mit persönlichem Engagement für diesen Auftrag durchgesetzt.“ sagt Alexander Gerendt, Projekt- und Fertigungsingenieur Werk, Benteler Gruppe.
Grenzebach inspizierte vor Projektvergabe die Bedingungen vor Ort, um ein technisch überzeugendes Konzept zu entwickeln. So wussten Benteler und Grenzebach stets, was funktioniert und was bei der vorhandenen Infrastruktur noch nachgebessert werden muss. In der Planungsphase lieferte ein grobes Layout der Produktionshalle. Grenzebach konnte anhand dessen und den Vor-Ort-Terminen die Hüllkurven, die Zugänglichkeiten der einzelnen Stationen, die Fahrwege und mögliche Hindernisse prüfen. Für die besonderen Maße der Warenträger hat Grenzebach die Fahrzeuge mit kundenspezifischen, extra entwickelten Aufbauten ausgestattet, die im Vorfeld bei Grenzbach intensiv getestet wurden. Ebenso wurden die Ladestationen individuell angepasst.
In der ersten Projektphase wurden bidirektionale Fahrzeuge vom Typ L1200S installiert. Parallel dazu erhielt Benteler den Flottenmanager als Leitsteuerung, ein Rollen-Rechte-System und eine ausführliche Schulung für die Anwendung der Systeme. In der zweiten Projektphase hat Benteler seine Flotte um omnidirektionale Fahrzeuge vom Typ OL1200S erweitert. In der dritten Phase wurden weitere Fahrzeuge geliefert.
Neue Projekte in der Pipeline
Enge Platzverhältnisse und übergroße Warenträger hat Grenzebach mit individuellen Lösungen kombiniert. Benteler arbeitet bereits an neuen Automatisierungsprojekten und hat weitere Fahrzeuge bestellt. Grenzebach wird den Kunden auch in Zukunft beraten und unterstützen.















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