ABB-Roboter unterstützt Hausbau per 3D-Druck

Insgesamt wurden 150m² an Innenwänden und 130m² an Außenfassaden per 3D-Druck erstellt. Dabei wurden circa 90t Material verbraucht. Die Druckzeit hierfür betrug etwa 100h. Mithilfe des robotergestützten 3D-Druckverfahrens ließ sich die Bauzeit um den Faktor vier verkürzen.
Insgesamt wurden 150m² an Innenwänden und 130m² an Außenfassaden per 3D-Druck erstellt. Dabei wurden circa 90t Material verbraucht. Die Druckzeit hierfür betrug etwa 100h. Mithilfe des robotergestützten 3D-Druckverfahrens ließ sich die Bauzeit um den Faktor vier verkürzen.Bild: Guido Leifhelm

Erstmals wurde mit der Zentrale des Deutschen Roten Kreuzes des Kreisverbands Warendorf Beckum in Nordrhein-Westfalen ein Nichtwohngebäude zu Teilen im 3D-Druck-Verfahren errichtet. Um das Baumaterial an den vorgesehenen Stellen des Gebäudes aufzutragen, kommt ein sechsachsiger Knickarmroboter des Typs IRB 6700 von ABB zum Einsatz. Darauf ist eine Spritzdüse montiert, die den Baustoff gleichmäßig und mit hoher Geschwindigkeit abgibt. Der Roboter wurde auf einer Schiene und einer höhenverstellbaren Bühne installiert, sodass sich auch größere Abschnitte in einem einzigen Zyklus drucken lassen. Insgesamt wurden im Rahmen dieses Bauprojekts 150m² an Innenwänden und 130m² an Außenfassaden per 3D-Druck erstellt. Dabei wurden circa 90t Material verbraucht. Die Druckzeit hierfür betrug etwa 100h. Eine Besonderheit besteht darin, dass sämtliche Komponenten vor Ort und unter wechselnden Wetterbedingungen gedruckt werden können.