
Ob Experten oder nicht, die Erwartungen für 2026 sind recht einhellig: Der industrielle Mittelstand in Deutschland geht problematischen Monaten entgegen, die kein weiteres Zögern mehr erlauben. Für Michael Mayer-Rosa, Director Industrial Automation Division EMEA sowie Head of Intelligent Robot Systems bei Delta Electronics, gibt es keinen Zweifel: 2026 wird das Jahr, in dem der industrielle Mittelstand entscheidet, ob er zur globalen Spitze wieder aufschließt oder sich weiter strukturell ins Hintertreffen manövriert. Automatisierung, Robotik und KI müssen nun endlich strategisch und konsequent in die Tat umgesetzt werden. Mayer-Rosa sieht für 2026 im Kern fünf Stellschrauben, die über Erfolg und Misserfolg für den industriellen Mittelstand entscheiden.
1. Bestehendes intelligent verbinden
Statt großer Investitionen, die in Krisenzeiten sowieso schwierig sind, gilt es schnelle, skalierbare Lösungen in der betrieblichen Praxis einzusetzen, die realen Wert in Monaten statt Jahren schaffen
2. KI in der Wertschöpfung einsetzen
AI-unterstützte Programmierung und autonom lernende Systeme für Handling, Inspektion und Logistik haben sich in der Praxis bewährt und schaffen echte Effizienzgewinne.
3. Kollaborative Robotik kann zentrale Rolle übernehmen
Cobots bzw. kollaborative Robotik ermöglicht schon heute die einfache Automatisierung für Kleinserien, flexible Robotik für wechselnde Produkte und mobile Robotik für intralogistische Peaks.















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