
Das europäische Forschungsprojekt RoboSapiens erreicht die ersten wichtigen Meilensteine. Das vom EU-Programm Horizont Europa geförderte Konsortium hat es sich zum Ziel gesetzt, die nächste Generation selbstadaptiver Industrieroboter zu entwickeln. Ziel ist es, Roboter zu befähigen, flexibel auf wechselnde Umgebungen zu reagieren. Gleichzeitig soll eine sichere und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Menschen gewährleistet sein. Jetzt liegt die Fallstudie des Fraunhofer IFF vor. Die Forschenden haben erste vielversprechende Ergebnisse vorgelegt. Sie zeigen, dass Roboter in der Lage sind, ihre Strategien während laufender Prozesse dynamisch zu verändern, etwa wenn es zu Störungen oder plötzlichen Änderungen in der Umgebung kommt. Konkret wird die Kombination der Sicherheitsmodi ‚Kraft- und Leistungsbegrenzung‘ und ‚Geschwindigkeits- und Abstandsüberwachung‘ gemäß ISO/TS15066 umgesetzt. Dieser Ansatz vereint das Beste beider Welten: Ohne Mensch im Arbeitsraum bewegt sich der Roboter schnell und effizient. Nähert sich ein Mensch, passt sich die Geschwindigkeit körperteilspezifisch an, bleibt dabei jedoch stets am erlaubten Maximum. So entsteht eine echte, produktive Mensch/Roboter-Kollaboration, die nicht an mangelnder Effizienz scheitert.















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