Alternative zu optischen Positionierverfahren

Bild: RK Rose+Krieger GmbH

Mit dem SensorBoard zur Positions- und Lageerkennung von Bauteilen integriert Rose+Krieger eine in Fernsehstudios gebräuchliche Technik in seinen Baukasten für kundenspezifische Systemlösungen. Das SensorBoard ist flexibel skalierbar und ersetzt in vielen Fällen kostenintensive Kamera- und Sensortechnik. Insbesondere in Kombination mit (kollaborierenden) Robotern, Achssystemen sowie der weiteren automatischen Verarbeitung von Produkten kann das System seine Vorteile ausspielen. Anders als bei herkömmlicher Sensor- und Kameratechnik wird die Leistung des SensorBoards weder durch mangelnde oder extreme bzw. sich ändernden Lichtverhältnisse noch durch Schmutz, Staub oder Öl negativ beeinflusst. Es besteht aus mindestens zwei Sensorikflächen und ist ab 100mm² flexibel skalierbar. Wird es mit einem Cobot kombiniert, positioniert bzw. erkennt dieser auf einer Sensorfläche liegende oder im Raum befindliche Bauteile mit einer Genauigkeit von 0,01mm und greift sie so präzise, als wäre das System mechanisch gekoppelt. Eingesetzt in manuellen Cobot-Wagen (oder auch vollautomatischen FTS-Systemen), die zwischen mehreren Arbeitsplätzen oder Montagelinien verfahren, ermöglicht die Lösung die genaue Positionierung des jeweiligen Vehikels am Zielort.

Das könnte Sie auch Interessieren

Bild: Project Automation & Consulting Gmbh
Bild: Project Automation & Consulting Gmbh
Wenn der Cobot mit dem AGV…

Wenn der Cobot mit dem AGV…

Wie bestückt man mehrere 10.000 Spinnstellen besonders kosteneffizient? Eine solche Anfrage hatte der Sondermaschinenbauer Project von Saurer Technologies erhalten: Konkret ging es um ein global tätiges Textilunternehmen aus Amerika, das seine Kabliermaschinen nicht mehr manuell ausrüsten wollte. Die neu dafür entwickelte, außergewöhnliche Lösung – eine Kombination von AGV und Cobot – soll ab Ende Jahres ausgeliefert werden.

Bild: Denso Robotics Europe B.V
Bild: Denso Robotics Europe B.V
Millimetergenaue Montage

Millimetergenaue Montage

Die medizintechnische Zulieferindustrie steht nicht erst seit der Covid19-Pandemie vor Problemen: Einerseits konnte die herkömmliche Produktion für den Laborbedarf aufgrund der explosiv gestiegenen Nachfrage nicht mithalten, andererseits stand der Sektor bereits vorher aufgrund des zunehmenden,
globalen Wettbewerbs unter Kostendruck. Robotergestützte Montageanlagen können hier helfen, der hohen Nachfrage gerecht zu werden.

Bild: Haro-Gruppe
Bild: Haro-Gruppe
Dem steigendem Auftragsvolumen gerecht

Dem steigendem Auftragsvolumen gerecht

In kaum einer anderen Branche gilt es so große Mengen in hoher Geschwindigkeit zu bewältigen, wie in der Getränkeindustrie: Fast 30.000 Kisten bewegen sich täglich bei der Herforder Brauerei aus der Produktion in die Lagerung. Aufgrund der steigenden Anforderungen an die Logistik sollte eine alte Förderstrecke sollte durch eine neue und zeitgemäße Linie ersetzt werden. Allerdings war die neue Anlage nicht nur als Schnittstelle zwischen Produktion und Lager gedacht, sondern auch zur Pufferung und zum Ausgleich zweier Etagen. Als passende Konzept erwies sich die Kombination eines Senkrechtförderers mit angetriebenen Rollenbahnen.