
In welcher Bandbreite industrietaugliche KI-Lösungen bereits verfügbar sind, will die diesjährige Automatica demonstrieren. Hierzulande ist bisher noch viel Luft nach oben. Laut einer Statista-Umfrage ist die KI-Verbreitung in der Produktion in China mit 94% am höchsten. Auf Rang zwei folgen die USA mit 46%. Die DACH-Region bildet mit 20% das Umfrage-Schlusslicht. Dabei, so versichert Christian Fenk, CSO bei Robominds, „zählt Europa zu den Weltmarktführern, was das Angebot an KI-Lösungen für die Produktion betrifft.“ So bildet eine Entwicklung des Unternehmens etwa die Basis, um Artikel in verschiedenen Varianten ohne Programmier- und Teach-Aufwand erkennen, greifen und vereinzeln zu können. Mit solchen Kombinationen aus KI und 3D-Vision sind einige Anbieter auf der Automatica präsent: von Startups wie Mech-Mind Robotics bis zu etablierten Bildverarbeitungsanbietern wie Basler, Carl Zeiss, IDS, MVTec oder VMT. Natürlich gibt es auch auf Seite der Roboterhersteller (von denen nach Angabe der Messe München mehr denn je auf der Automatica ausstellen) spannende KI-Ansätze zu entdecken. Etwa bei Kuka: „Wir entwickeln derzeit einen KI-Chatbot, der Befehle in natürlicher Sprache in Codes überführt, um den Roboter so für die jeweilige Aufgabe zu programmieren“, gewährt Roland Ritter, Head of Software Portfolio Management, einen Einblick. Noch laufen die Versuche in einer virtuellen Umgebung. Aber es sei nur eine Frage der Zeit, bis KI-Assistenten und Roboterprogrammierung Hand in Hand gehen. Ein dritter Bereich, in dem KI immer mehr zum Tragen kommt, ist die autonome Navigation. Dass damit ein Einsatz von mobilen Robotern in komplexen, sich permanent verändernden Umgebungen möglich ist, wollen ABB Robotics und die Tochterfirma Sevensense Robotics auf der Messe demonstrieren. Ausgestattet mit Bildverarbeitungstechnik und KI scannt jeder mobile Roboter einen bestimmten Teil des Gebäudes. Die verschiedenen Blickfelder werden dann zu einer vollständigen Karte zusammengefügt.















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