
Lernfähige Roboter, die sich ihrer Umgebung anpassen, brauchen nicht nur Daten, KI-Instrumente und Algorithmen, sondern auch die direkte Kommunikation mit ihren Nutzerinnen und Nutzern. Jens Kober will dieses Zusammenspiel verbessern und hat dabei als neuer Forschungsteamleiter am Fraunhofer IPA insbesondere die Baurobotik im Blick. Kognitive Roboter sind Systeme, die auf einem komplexen Zusammenspiel unterschiedlicher Komponenten basieren – von der Sensorik und Spracherkennung bis zur Regelungstechnik und Mensch/Maschine-Interaktion. In diesem breit gefächerten Feld erforscht und entwickelt Kober KI-gestützte Methoden, Instrumente und Algorithmen, die es ermöglichen, lernfähige Roboter in ihrem jeweiligen Einsatzgebiet über die Grundprogrammierung hinaus weiter zu schulen. Die Daten, die er für diese Spezialisierung braucht, sammelt er zielgerichtet während Menschen mit dem Roboter kommunizieren und interagieren, z.B. über eine Tastatur, einen Touch Screen oder auch durch Berührungen. „Wir beziehen Menschen direkt in den Lernprozess ein“, erläutert Kober. „Sie stehen dem Roboter wie Trainer im Sport oder Lehrer in der Schule zur Seite. Das ist extrem wichtig, um kognitive Systeme effizient ans Laufen zu bringen.“


















