8. internationale Automobilkonferenz

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Bild: Fronius Deutschland GmbH

Fronius war bereits zum achten Mal Gastgeber der internationalen Automobilkonferenz ‚Joining Smart Technologies‘. Am Podium standen Vertreter von Unternehmen aus der Automobil- und Zulieferindustrie, ergänzt durch Experten aus den Bereichen künstliche Intelligenz und Fügeverfahren. Das abwechslungsreiche Programm sorgte für einen spannenden Austausch und Wissenstransfer im Kontext der Fügetechnologien und den aktuellen Entwicklungen der Branche.

Im Mittelpunkt der Expertenvorträge standen sowohl Trendthemen wie Nachhaltigkeit, künstliche Intelligenz und Technologien im Karosseriebau als auch aktuelle politische und wirtschaftliche Herausforderungen in der Automobilindustrie. Dabei wurde deutlich, dass es der Branche nicht an vielversprechenden Lösungsansätzen und Innovationskraft fehlt. Davon konnten sich die rund 70 internationalen Teilnehmerinnen und Teilnehmer überzeugen. Sie nutzten die Konferenz in Sattledt, Österreich, für einen Wissens- und Erfahrungsaustausch.

Einen Blickwinkel von außen brachte Prof. Thomas Gremsl von der Universität Graz mit seinem Vortrag ‚Menschen im Mittelpunkt: Über die Bedeutung von Ethik im Kontext von künstlicher Intelligenz‘ ein. Er hält fest, dass Technik viele Möglichkeiten eröffnet, aber der Umgang damit Kompetenz und klare Rahmenbedingungen erfordert. KI-Entwicklungen brauchen eine interdisziplinäre Zusammenarbeit, bei der ethische Aspekte in allen Schritten mitgedacht werden müssen. Dass KI nicht ziellos eingesetzt werden kann und soll, hob auch Dr. Florian Schlather von BMW hervor. Für ihn ist klar: KI kann das Wissen, die Erfahrung und weitere Soft Skills von Menschen nicht ersetzen – sehr wohl jedoch unterstützen. Dafür ist eine gute Datenbasis entscheidend und Unternehmen müssen sich darauf einstellen, dass es zu einer Transformation der Arbeitsweise kommt.