
Einer der aktuell wichtigsten Trends befasst sich mit dem Einzug autonomer mobiler Roboter in die Intralogistik. AMR sind in der Lage, sich in ihrer Umgebung selbständig zu bewegen und zu agieren. Dadurch lassen sie sich neben der klassischen Logistik und Lagerhaltung in vielen Bereichen und Situationen flexibel nutzen. In der Landwirtschaft helfen die Roboter z.B. beim Pflanzen, Pflegen und Ernten von Feldfrüchten, während sie im Gesundheitswesen die Lieferung von Medikamenten, die Reinigung von Räumen und die Unterstützung von Patientinnen und Patienten übernehmen können.
Wie Partnerschaften die Industrie voranbringen
Anbieter von Robotik sind inzwischen zunehmend bemüht, Software und Hardware effektiv miteinander zu verknüpfen. Ein Beispiel, wie das erfolgreich gelingen kann, zeigt die Partnerschaft von Dassault Systèmes und Omron. Gemeinsam schaffen die beiden Unternehmen eine Brücke zwischen virtueller und realer Welt: Zum einen ermöglicht es Dassault Systèmes Unternehmen auf seiner 3DExperience-Plattform und mit dem Einsatz von virtuellen Zwillingen, die Hardware der Fertigungslinie von der Planung bis zum After-Sales-Service durchgängig digital abzubilden. Auf der anderen Seite erweckt Omron Fertigungsprozesse mit intelligenter, integrierter und interaktiver Automatisierung zum Leben. Nicht zuletzt im Rahmen des Showcase auf der diesjährigen Hannover Messe zeigten die Unternehmen an mehreren Stationen eines Shopfloors, wie die Virtual-Twin-Technik solche Prozesse aus allen Bereichen des Betriebs flexibler gestalten kann.
Branchenvernetzung ebnet den Weg für Fortschritt
Mindestens genauso wichtig, wie die Kollaboration verschiedener Unternehmen, ist die Zusammenarbeit und Vernetzung mit Brancheninstanzen und -verbänden. Zwei der wichtigsten Vertreter sind hier die Industrial Digital Twin Association (IDTA) und der Deutsche Robotik Verband (DRV). Beide haben das Ziel, Innovation und Demokratisierung der Robotik innerhalb der Branche voranzutreiben. Der regelmäßige Austausch von Expertise und technischem Fortschritt ist essentiell, um Deutschland als Standort im Bereich digitale Zwillinge und Robotik kontinuierlich weiterzuentwickeln.
Solche Partnerschaften und Netzwerke bilden schließlich die Basis dafür, dass Deutschland seine führende Position im Bereich Robotik in Zukunft halten und Herausforderungen sowie dem Fachkräftemangel erfolgreich entgegentreten kann. Wichtig wird dahingehend vor allem sein, auf technischem Niveau international Schritt zu halten. Zu einem Gelingen dieses Vorhabens trägt insbesondere der Austausch von Daten und Informationen entscheidend bei – aber auch der Mut, in die Zukunft und ihre Technologien zu investieren.















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