205233
Der Greifer als Endeffektor des Roboters ist mit einer kantenfreien, abgerundeten MRK-Hülle versehen, sodass auch dieser MRK-fähig ist und der Werker jederzeit vor Verletzungen geschützt ist. (Bild: Kuka AG)

Ergonomie als entscheidendes Kriterium

Bislang erfolgte die Qualitätsprüfung mittels eines Rhönrads, das von Hand samt des Kurbelgehäuses gedreht werden musste. Das erforderte viel Kraft und insbesondere großgewachsene Arbeiter mussten sich bei jedem Prüfvorgang bücken. Ziel war also eine Applikation, die die Mitarbeiter entlastet, einfach zu bedienen ist sowie die kurzen Taktzeiten einhält. Die beiden Anlagen sind seit 2015 in Betrieb und zeigen: Die Taktzeiten können eingehalten werden und die Arbeit ist für die Mitarbeiter nun deutlich angenehmer. Mittlerweile wird sogar an einer Erweiterung gearbeitet. Zukünftig sollen nochmal zwei Prüfstände für die Qualitätssicherung errichtet werden, um mit der steigenden Produktion Schritt zu halten.