Laut einer aktuellen Umfrage von Reichelt Elektronik zum Thema Automatisierung planen mehr als 45% der befragten Unternehmen, in den kommenden zwölf Monaten Cobots in ihren Arbeitsablauf zu integrieren. Sie bringen zahlreiche Vorteile mit sich, wie z.B. einen Anstieg der Produktionsgeschwindigkeit oder höhere Flexibilität in der Produktion. Die Einführung kann Unternehmen jedoch auch vor einige Herausforderungen stellen. Vor der Anschaffung eines Cobots sollten klare Ziele definiert und Bedarfe analysiert werden, um den Einsatz bestmöglich zu planen und zukünftige Erfolge messen zu können. Mögliche Ziele können die Steigerung der Produktionskapazität, die Einsparung von Kosten, die Reduzierung von Ausschüssen oder die Verbesserung der Produktqualität sein. Dabei wird im ersten Schritt eine Bestandsaufnahme des Status quo gemacht, die die Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken (SWOT) der aktuellen Produktionsprozesse analysiert. Anschließend sollte das Unternehmen spezifische Anforderungen sowie Erwartungen formulieren, die das Unternehmen durch die Einführung von Cobots erfüllen muss. Zusätzliche Hilfe bei der Erstellung der Handlungsempfehlungen und der Auswertung bieten dabei Rechenformeln für die Amortisierung: Auf deren Basis lässt sich entscheiden, ob – und wenn ja in welcher Größenordnung und welchem Zeitrahmen – Investitionen getätigt werden sollen. Die Formeln helfen bei der Berechnung, wie viele Rohstoffe der Betrieb bei der Produktion mit einem Cobot einsparen oder wie viel manuelle Nacharbeit vermieden werden kann.
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