Kuka: Gemeinsamer Wachstumsplan mit Midea außerhalb der Börse
Kuka und sein Mehrheitseigentümer Midea haben einen gemeinsamen Wachstumsplan definiert. Im Rahmen dieser Strategie wird sich Kuka vor allem darauf konzentrieren, Robotikexpertise und Applikations-Knowhow weltweit und über alle Geschäftsbereiche hinweg zu bündeln, um seine Produkte und Marktposition weiter zu verbessern.

Dazu zählt ein übergreifendes Portfolio mit regional angepassten Produkten und Lösungen für Wachstumsbranchen in der Robotik und Logistik, wie E-Commerce und Retail. Schnell wachsende Märkte für Kuka und Swisslog sollen so gezielt gestärkt und die Koordination zwischen den Ländern noch enger abgestimmt werden.
Zu diesem Zweck sollen zudem die Investitionen für Forschung und Entwicklung in Augsburg bis 2025 um mindestens 15 Prozent erhöht werden. Midea plant zudem, Kuka im Rahmen eines sogenannten Squeeze-Out-Prozesses von der Börse zu nehmen. Midea hält derzeit bereits einen Anteil von über 95 Prozent aller Kuka-Aktien.
Nach einem wirtschaftlich schwierigen Umfeld in den vergangenen Jahren und den massiven Auswirkungen der Coronakrise verzeichnet Kuka wieder starke Zahlen und profitiert von der zunehmenden globalen Nachfrage nach Automatisierung.
„Wir erwarten für 2021 einen Umsatz von rund 3,1Mrd.€ sowie ein EBIT von rund 60Mio.€. Erste Anzeichen lassen uns auch für die Geschäftsentwicklung über 2021 hinaus optimistisch sein. Für 2022 sind wir sicher, dass sich dieser positive Trend fortsetzen wird“, sagte Peter Mohnen (Foto), Kuka-CEO.

















