
Das System erkennt und greift unbekannte Objekte automatisch. Damit können Unternehmen die Be- und Entladung ihrer Blechbearbeitungsmaschinen flexibel automatisieren. Mit dem Solution Kit können sie zudem den Konstruktions- und Einrichtungsaufwand reduzieren. Basis ist die Softwareplattform ivOS. In Kombination mit KI-Vision können Roboter und Cobots unterschiedliche Werkstücke automatisiert greifen, ohne dass Spezialisten in die Programmierung eingreifen müssen oder Greiferwechselsysteme notwendig sind.
Modularer Matrix-Flächengreifer
Der flexible und modulare Greiferbaukasten bildet die Basis für intelligente End-of-Arm-Greifersysteme auf Komponentenebene. Er ermöglicht die einfache und flexible Automation von flachen Objekten wie Blech-, Holz- oder Kunststoffteilen mit unterschiedlichen Geometrien und Gewichten. Einzeln ansteuerbare Saugstellen sorgen für eine hohe Variabilität und machen lange Rüstzeiten für Greiferwechsel überflüssig. Aufgrund der standardisierten Schnittstellen lassen sich die in verschiedenen Ausführungen erhältlichen FMG-Greifermodule flexibel einsetzen. Durch den Leichtbau sind zudem höhere Nutzlasten möglich. Ergänzt wird das System durch einen teleskopierbaren und schwenkbaren Greifarm (Technologiestudie), der die Handhabung großformatiger Werkstücke ermöglicht. Zudem können mehrere Werkstücke gleichzeitig gegriffen werden, was die Pick-Rate und die Performance der Automation erhöht. Die energieeffiziente Vakuumerzeugung ist bereits in den FMG integriert. Sie zeichnet sich durch einen niedrigen Schallpegel aus und belastet damit umstehende Mitarbeitende nur gering. Anwender können den Greifer außerdem jederzeit flexibel umrüsten.
Hohe Varianz an Werkstücken automatisieren
Schmalz erweitert mit KI-gestützten Softwarelösungen die Möglichkeiten intelligenter Automatisierung und erleichtert damit die Arbeit von Erstausrüstern, Anlagenbauern und Integratoren. Durch modulare Softwarebausteine können Produktionsprozesse effizienter gestaltet werden: Zum Beispiel reduziert eine automatisierte und digitale Machbarkeitsanalyse inklusive Empfehlung und Auswahl des passenden Greifersystems den Konstruktionsaufwand um bis zu 30 Prozent. Die flexibel integrierbaren Module unterstützen Plug&Work-Lösungen und sorgen für eine nahtlose Einbindung in bestehende Produktionsumgebungen und neu geplante Automationsprojekte.
Simulation und schnelle Umsetzung
Die Greifer sind Bestandteil der virtuellen Umgebung und können dadurch schon in der Planungsphase für die jeweilige Verwendung maßgeschneidert werden. Hierfür stehen viele Anwendungsbeispiele und Nutzungsszenarien bereit, die Unternehmen nur noch an die Maschinen übertragen müssen.















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