
Forschende des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) und der Universität Bremen haben ein modulares Baukastensystem entwickelt, mit dem sich robotische Systeme flexibel an unterschiedliche Einsatzszenarien in der Raumfahrt anpassen lassen. Das Baukastensystem umfasst Hardware- und Softwarekomponenten für den flexiblen Aufbau mobiler Roboter, darunter Gelenke, Strukturelemente und Elektronikbausteine, die über standardisierte Schnittstellen miteinander verbunden werden können. Sie lassen sich zu Subsystemen kombinieren, die auf höheren Ebenen als modulare Funktionseinheiten in das Baukastensystem integriert sind. Auf der höchsten Ebene entstehen daraus komplette Systeme – etwa durch die Verbindung stationärer oder mobiler Plattformen mit Sensoren, Nutzlastcontainern oder Manipulatoren. Eine übergreifende Softwarearchitektur erlaubt es, die Systembausteine dynamisch nach dem Plug&Play -Prinzip während der Laufzeit einzubinden. Die entwickelten Schnittstellen ermöglichen zudem den Einsatz von Lern- und Verbesserungsverfahren, mit denen sich automatisch Hardware- und Softwarekonfigurationen generieren und einzelne Module anpassen lassen. Das modulare System kann flexibel erweitert und an wechselnde Missionsanforderungen angepasst werden – auch nachträglich.















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