
Mit der Modulzelle hat RK Rose+Krieger eine Systemlösung für die Integration von Robotik in der Montage vorgestellt. Auf Basis seines Komponentenprogramms entwickelte der Hersteller ein Standardkonzept, das sich an individuelle Automationsanforderungen anpassen lässt. Herzstück ist die SensorBoard-Technik, die den integrierten Roboterarm mit einer automatischen Positionserkennung von Werkstückträgern unterstützt.
Die Zelle besteht aus einem Scara- oder Knickarmroboter auf einer Grundplatte aus der RK Profiltechnik sowie dem Sensorboard des Unternehmens. Letzteres ermöglicht eine Bauteil-Positionierung mit einer Genauigkeit von 0,01mm. Die Technik arbeitet mit Sensorik anstelle von Kameratechnik, um sie unabhängig von Lichtverhältnissen, Schmutz oder Staub zu machen. Die Roboterzelle ist in drei Baugrößen erhältlich. Die Grundversion besteht aus einem Tischgestell, auf dem der Roboterarm mit der Grundplatte aus Aluminium angebracht ist. Das hochsteife Blocan-Gestell verschafft der Zelle laut Hersteller auch bei hohen Verfahrgeschwindigkeiten Stabilität. Die Variante eignet sich für den kollaborativen Einsatz der Robotik, z.B. bei Montagearbeiten, Qualitätskontrollen oder der Forschung.
Für den Einsatz in teilautomatisierten Prozessen, etwa in der Bestückung oder Sortierung, erweitert eine Schutzumhausung sowie einen Einschubbereich für die manuelle Materialzuführung das Grundgestell. Das erweiterte Blocan-Gestell ermöglicht die einfache Integration zusätzlicher Kamera- und Visionssysteme.
Zur Verfügung steht ebenfalls eine vollautomatischen Variante. Sie verfügt über eine automatische Materialzuführung und kann ebenfalls mit Halterungen für Monitore, Touchpanels und andere Bediengeräte erweitert werden.















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