
Der Deutsche Robotik Verband hat unter den größten Robotik-Trends für 2025 auch Roboter und Nachhaltigkeit aufgeführt. Roboter können in der Landwirtschaft den Ressourcenverbrauch reduzieren und Umweltauswirkungen z.B. durch den Einsatz von Düngemitteln reduzieren. In der Produktion sorgen sie für Effizienzsteigerungen, weniger Verschwendung von Produktionsmitteln und durch gleichbleibende Qualität für Produkte mit langer Lebensdauer. Und auch Roboter selbst sind für den jahrzehntelangen Einsatz konstruiert und lassen sich immer energieeffizienter betreiben. Auch die IFR nennt Nachhaltigkeit und Energieeffizienz unter den Top 5 der Roboter-Trends für 2025. Denn Roboter können dazu beitragen, die nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen zu erreichen.
Wie effizient moderne Robotiklösungen sein können, betrachten wir auch in dieser Ausgabe. In unserer regelmäßigen Rubrik ‚Green Robotics‘ (S. 50) berichten wir über ein nachhaltiges Konzept von Kuka für die Produktion von Batteriezellen, die in immer mehr Bereichen zum Einsatz kommen. Wie mobile Roboter zur Effizienzsteigerung in der Intralogistik eingesetzt werden können, zeigen wir hingegen in unserem großen Themenspecial zu Intralogistik und mobiler Robotik gemeinsam mit unserer Schwesterzeitschrift dhf Intralogistik (ab S. 53). Dabei kommen nicht nur autonom fahrende Plattformen für den Materialtransport zum Einsatz, sondern auch automatisierte Systeme für die Kommissionierung. So hat sich EK Robotics auf spezifisch passende Sonderlösungen spezialisiert (S. 54), Melkus Mechatronik setzt bei FTS auf Modularität (S. 57) und NEOintralogistics hat es tatsächlich geschafft, eine automatisierte Lösung für Fachbodenlager zu entwickeln. Diese galten bisher als zu individuell, dynamisch und eng (S. 61). Robotik und Automation finden eben früher oder später immer einen effizienten Weg.
So auch, wenn es um die robotergestützte 3D-Erfassung geht. In unserer ebenfalls regelmäßig erscheinenden Rubrik ‚Aus der Forschung‘ stellen wir dieses Mal ein neues Verfahren des Fraunhofer IGD vor, das beim 3D-Scanning ohne Teaching auskommt
(S. 62). So können der Roboterarm, der Drehteller und das Scansystem auch von Nicht-Fachkräften bedient werden. Wer noch mehr über Zukunftsthemen wie Nachhaltigkeit, Easy-to-Use und Effizienz erfahren möchte, darf sich auf den Robotics Day am 15. Oktober freuen. Auf der Online-Konferenz sprechen Referenten unterschiedlichster Unternehmen über neue Konzepte für die Zukunft der industriellen Robotik.
Doch jetzt wünsche ich erstmal eine spannende Lektüre der vorliegenden Ausgabe.
Frauke Itzerott
Ressortleiterin Robotik und Redakteurin, ROBOTIK UND PRODUKTION















![Die [me] - mechatronik & engineering wird digital 19 Die [me] – mechatronik & engineering wird digital](https://cdn.tedo.be/tedo-mu/wp_uploads/sites/20/2026/03/Unbenannt.jpeg)

