3D und Robotik: perfekte Synergie
Wie können sich KMU im Robotermarkt gegen globale Player durchsetzen? Beispielsweise mit hocheffizienten Roboterzellen, die 3D Stereo Kameras von IDS mit 6-Achs Robotik kombinieren. Sie zeigen das Potenzial von Robotern für flexible Fertigungslinien.

Die Globalisierung macht Produkte vergleichbarer und Angebotszyklen schneller. Die Zeiten, in denen man Industriekomponenten ohne weiteres „über den Ladentisch“ verkaufen konnte, sind passé. Auch im Robotikmarkt setzen sich kleinere Hersteller gegen die Marktführer langfristig nur durch hohe technische Kompetenz und Innovation in Nischensegmenten durch. Die 2D-Bildverarbeitung ist dabei schon lange keine Nische mehr. Im 3D-Bereich ändert sich die Situation. Eine 3DBildverarbeitungslösung in Kombination mit 6-Achs Robotik eröffnet KMU neue Möglichkeiten, sich am Markt zu etablieren. Die ALG Automaisierungslösungen GmbH nutzt dieses Zusammenspiel für ihre Anwendungen – beispielsweise in einer Bin Picking Roboterzelle mit integrierter Ensenso 3D-Kamera von IDS.
Der klassische „Griff in die Kiste“ ist immer noch eine allgegenwärtige Herausforderung für die Robotik. Ungeordnet liegende Bauteile müssen in vielen Anwendungen zunächst aus einem Behälter entnommen, um dann in geordneter Form der Weitererarbeitung zugeführt zu werden. Dabei liegt der Fokus neben Präzision auch auf kurzen Taktzeiten und schneller Amortisierung. Das Konzept der Roboterzelle von ALG basiert auf hochwertigen und perfekt aufeinander abgestimmten Systemkomponenten – einem schnellen Roboter von Denso, einem leistungsstarken Industrie-PC und einer Ensenso N35 Stereo-3D-Kamera von IDS, alles in Kombination mit einer leistungsstarken Software. So kann eine Taktzeit von ca. 4 Sekunden pro Bauteil erzielt werden.
Durch die geschickte Wahl der Komponenten, einhergehend mit der schnellen Bilderfassung und der hohen Geschwindigkeit des Roboters, amortisiert sich das System bei entsprechender Anwendung in relativ kurzer Zeit. Im Kleinteilebereich sind im 3-Schicht-Betrieb bereits 14 Monate realisierbar. Die kompakte Form und Größe sorgt außerdem für einen geringen Platzbedarf. Gleichzeitig entlastet es Mitarbeiter von eintöniger, wiederkehrender Arbeit und schafft so gleich doppelt Raum – im wörtlichen sowie im übertragenen Sinn.
Durch die Kombination von 3D-Bildverarbeitung mit Technologien der Mensch-Maschinen-Kollaboration, wird der Roboter zukünftig ein sehender und zuverlässiger Unterstützer des Menschen. Als unbestechliches Auge der Maschine liefert die 3D-Bildverarbeitung auch hier die ideale Grundlage für unterschiedlichste Anwendungen. Kombiniert mit den passenden Komponenten und im Produktionsprozess effizient platziert, ist das Zusammenspiel perfekt.















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