Flexible Ladeinfrastruktur für FTS-Flotten

FA Energiearchitektur Bild 2
Bild: Puls GmbH

In der Intralogistik setzen immer mehr Unternehmen auf fahrerlose Transportsysteme (FTS) und autonome mobile Roboter (AMR), um Prozesse flexibel, schnell und wirtschaftlich zu gestalten. Während Flottenmanagement, Navigation und Softwareschnittstellen strategisch geplant werden, bleibt ein Thema erstaunlich oft dem Zufall überlassen: die Energieversorgung. Dabei entstehen oft separate Ladeinfrastrukturen mit verschiedenen Techniken, was zu erhöhten Kosten führt. „Die Fragmentierung der Ladeinfrastruktur ist ein Relikt aus einer Zeit, in der FTS-Projekte als isolierte Inseln betrachtet wurden“, erklärt Matthieu Ebert, Director Product & Technology bei Wiferion.

Ladepunkte werden häufig in jedem Projekt einzeln dimensioniert und installiert – ohne ganzheitliche Planung. Eine zentrale Steuerung der Energieversorgung könnte die Nennleistung reduzieren und Installationskosten senken. Kontaktloses induktives Laden bietet eine herstellerunabhängige Lösung, da es flexibel auf verschiedene Fahrzeugtypen angepasst werden kann. Es gibt keine mechanischen Verschleißteile, keine Kontaktprobleme und keinen Wartungsaufwand. Betreiber sollten die Ladeinfrastruktur von Anfang an als strategische Aufgabe betrachten. Eine harmonisierte Lösung ermöglicht Kostenersparnisse, Flexibilität bei der Auswahl von Robotern und eine skalierbare Architektur für zukünftige Erweiterungen.