
Die neue Schraubstock-Automation von Schunk soll einen unkomplizierten Einstieg in die automatisierte Maschinenbe- und -entladung ermöglichen. Präzises Positionieren und Spannen, einfache Roboterprogrammierung und ein überschaubarer Investitionsaufwand sorgen für sichere Prozesse und längere Maschinenlaufzeiten. Sie basiert auf einem bewusst einfachen Konzept: Werkstücke werden außerhalb der Maschine manuell in speziell vorbereitete Schraubstöcke gespannt und anschließend in einem Magazin bereitgestellt. Ein mit speziellen Greiffingern ausgestatteter Roboter entnimmt die bestückten Schraubstöcke und positioniert sie präzise auf einer erhöhten Vero-S-1-fach-Spannstation auf dem Maschinentisch der Werkzeugmaschine. Nach der Bearbeitung legt er sie samt Werkstück wieder im Magazin ab. Das Umspannen zur Bearbeitung der unteren Seite des Werkstücks kann sowohl außerhalb als auch innerhalb des Magazins erfolgen. Herzstück der Schraubstock-Automation ist die Vero-S-Spannstation in Konsolausführung. Sie bildet die Schnittstelle zwischen Roboter und Werkzeugmaschine und ermöglicht das hochpräzise Positionieren und Spannen der Schraubstöcke in nur einem Arbeitsgang. Mithilfe der hohen Einzugskräfte und der µ-genauen Nullpunktschnittstelle nimmt der Roboter die Spannmittel jederzeit wiederholgenau auf und wechselt sie. Die erhöhte Konsolenausführung schafft die nötige Zugänglichkeit für die Bearbeitung von fünf Werkstückseiten. Gleichzeitig wird das Nullpunktspannmodul vollständig vom Spannmittel überdeckt. Das vermeidet Spänenester und gewährleistet eine dauerhaft hohe Prozesssicherheit. Je nach Maschinentyp kann die Konsolausführung über die Maschine oder über den Roboter betätigt werden.
















