Zukunftsthemen auf der Nvidia GTC Berlin

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Visual Components FactoryLens Comparison
Bild: Kuka Group

Vom 20. bis 22. Oktober fand die große KI-Konferenz Nvidia GTC in Berlin statt. Die Kuka Group zeigte dort, wie Simulation, KI, Software und industrielle Automatisierung zusammenwachsen, um die Lücke zwischen digitaler Intelligenz und der Umsetzung in realen Produktionsumgebungen zu schließen. In Berlin präsentierte Visual Components FactoryLens, eine neue Visualisierungslösung, die direkt in die Simulationsplattform integriert ist und auf Nvidia-Omniverse-Bibliotheken basiert. Sie ermöglicht es Herstellern, bestehende Fabriklayouts aus der Simulation direkt in eine realitätsnähere Digital-Twin-Umgebung zu überführen, einschließlich Echtzeitdarstellung innerhalb der bestehenden Softwareumgebung.

ABB Robotics präsentierte auf der Nvidia GTC Berlin ein Bildungskonzept für Physical AI. Der Schwerpunkt des auf KI-Technologien von Nvidia basierenden Schulungsprogramms liegt auf Physical AI, um Fachkräfte für die Zukunft der KI in der Industrie zu qualifizieren. Das Programm umfasst praxisnahes Lernen mit ABB RobotStudio und Nvidia Omniverse. Nach erfolgreichem Abschluss erhalten die Teilnehmenden ein Zertifikat in den Bereichen Robotik, Simulation und Physical AI.

Ein humanoider Roboter muss wissen, wo sich Menschen befinden, bevor er für deren Sicherheit sorgen kann. Genau das ist der Ansatz hinter einer Live-Demonstration, die Synapticon auf der Nvidia GTC Berlin gezeigt hat. Am Demo-Stand kommt Safe Human Detection – ein Bestandteil von Synapticons Lösung Positron Safety AI – auf einer Nvidia-IGX-Thor-Plattform zum Einsatz. Das System reagiert in Echtzeit auf jeden Besucher, der den überwachten Bereich betritt. Die Umgebungserfassung wird dabei Teil der Sicherheitsebene. Dadurch ist die Schutzreaktion eines Roboters nicht mehr von physischen Zäunen oder Lichtvorhängen abhängig.