Preview zur 5. Fachkonferenz Roboter und Laser in der Automobilindustrie

Preview zur 5. Fachkonferenz Roboter und Laser in der Automobilindustrie

Kollaboration, Digitalisierung und Flexibilität

Die 5. Fachkonferenz Roboter in der Automobilindustrie findet am 12. und 13. November in Schweinfurt statt, diesmal parallel zur Fachkonferenz Laser in der Automobilindustrie. Das Duo hat viele interessante Themen im Gepäck, darunter 5G in der Fahrzeugfertigung, Sicherheit, KI und Data Science sowie mobile Robotik und fahrerlose Transportsysteme. ROBOTIK UND PRODUKTION hat vorab bei den teilnehmenden Experten beider Konferenzen nachgefragt, was das Fachpublikum erwarten darf.

ROBOTIK UND PRODUKTION: Was wird Ihr Thema auf der diesjährigen Fachkonferenz sein?

Jörg Rommelfanger, ABB: Ich werde auf der Konferenz über Lösungen für die automatisierte Endmontage sprechen. Sie stellt aufgrund technischer Herausforderungen aktuell einen der am wenigsten automatisierten Bereiche der Automobilherstellung dar. Der Aufbau neuer Fertigungslinien, z.B. für die Produktion von Elektrofahrzeugen, bietet eine große Chance für die Automatisierung. Darin fließen auch neue Ideen für die Fabrik der Zukunft ein.

Otmar Honsberg, Kuka: Der Titel meiner Präsentation lautet ‚Assembly in Motion – Roboterinnovation in Verbindung mit Mensch/Roboter-Kollaboration (MRK)‘. MRK dürfte vielen in der Automobilindustrie ein Begriff sein. Das Softwarepaket Assembly in Motion erlaubt jetzt die Anwendung der MRK-Technologie im Fließbetrieb. Speziell in der Endmontage wird genau diese Funktion benötigt.

Carsten Busch, Denso: In unserem Vortrag werden die Aspekte der sicheren Mensch/Roboter- Kollaboration und intuitiven Applikationserstellung vorgestellt, zudem die Vorteile der kompakten Leichtbau-Cobot-Architektur in Kombination mit mobiler Robotik sowie einer flexiblen Benutzerumgebung durch offene Plattformen. Ein weiterer Aspekt ist die Einbindung der kollaborativen sowie der allgemeinen Robotik in ein umfassendes IoT System.

Meinhard Lutsch/Martin Wurst, Dürr: Wir werden die IIoT-Lösung DXQequipment.analytics vorstellen. Das modulare Softwarepaket dient der Steigerung der Effizienz und Transparenz im gesamten Lackierprozess und unterstützt unsere Kunden bei der Prozessoptimierung, Fehlersuche und Wartung. Indem das Tool permanent Prozess- und Bewegungsdaten in Echtzeit aufzeichnet, ermöglicht es detaillierte Auswertungen sowohl der historischen als auch der aktuellen Daten.

Christian Elsner, Daimler: Ich werde über innovative Laseranwendungen im Antriebsstrang sprechen und Beispiele aus konventionellen und alternativen Antrieben geben.
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Thomas Flaig, Cenit: Auf der diesjährigen Fachkonferenz werden wir gemeinsam mit Jenoptik den Serieneinsatz von Roboterlaseranlagen für den Beschnitt von hochfesten Karosserieteilen vorstellen. Technologisches Highlight ist der Einsatz von Robotern mit interner Laserführung, die es erlaubt, den Bauraum der Anlage stark zu reduzieren. Mit unserer Robotersimulations- und Offlineprogrammierlösung kann zudem bereits vor Erstellung einer Vorrichtung die bestmögliche Bauteillage im Maschinenraum bestimmt werden.

Dr. Dimitrij Walter, Manz: Wir führen gerade ein Prozessüberwachungssystem für das Remote-Schweißen von Batteriekontaktierungen in Massenfertigung ein. Weitere Themen sind hochdurchsatzfähige, flexible Laser-Notching-Maschinen zum Laserschneiden von Anoden sowie Kathodenmaterialien im Roll2Roll-Prozess. xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

Jörg Radzej, Panasonic: Wir stellen ein technisches Konzept vor, das einen Direct Diode Laser (DDL) mit einem Schweißroboter und einer gemeinsamen Steuerung kombiniert. Das Ziel ist ein hervorragendes Laserschweißergebnis, sowohl in Bezug auf Geschwindigkeit und Einbrandtiefe, als auch auf die Realisierung der geforderten geometrischen Komplexität bei einfacher Bedienbarkeit.

Michael Ungers, Scansonic: Unser Thema ist die Serienintegration einer online-Prozessüberwachung für das Laserstrahlhartlöten zur Aufzeichnung und zum Verbessern von Prozessparametern sowie zum automatisierten Erkennen von Prozessunregelmäßigkeiten. xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

Andreas Müllegger, Trumpf: Ich werde aufzeigen, warum der Laser eine Schlüsseltechnologie ist für die aktuellen und vor allem auch zukünftigen Herausforderungen in der Automobilindustrie. Sowohl bei elektrisch als auch konventionell angetriebenen Fahrzeugen spielen laserbasierte Prozesse eine zentrale Rolle, z.B. um hybride Module für den Karosserieleichtbau mit Funktionsintegration herzustellen.

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