Ingenieure sind trocken und konstruieren nur funktionsfähige Maschinen – Designer sind Träumer und haben nur die Schönheit des Gegenstands im Blick. So konträr die bekannten Vorurteile erscheinen, sind beide Parteien dennoch in der Lage, eine Symbiose einzugehen. Ist das der Fall, entstehen Hightech-Roboter, denen ihre technischen Fähigkeiten auch anzusehen sind.
Im Steuerungsschrank des Crossbar-Roboters kommt der Dynamische Energiespeicher (DES) der Firma Michael Koch zum Einsatz. Der DES, wie ihn Schuler nutzt, spart bis zu 50 Prozent Energie und ermöglicht es gleichzeitig, die Taktfrequenz des Roboters zu erhöhen. Er ist in der Lage, mehr Teile an der Presse zu bewegen, weil die Antriebe mit dem DES schneller und dynamischer laufen. Und dabei wird noch Energie gespart. Zusätzlich wird durch den DES die Lebensdauer der Antriebe verlängert. In seiner Standardausführung besitzt das aktive Puffermodul eine Speicherkapazität von rund 1,6KJ. In der Handhabung so einfach wie ein Bremswiderstand, lassen sich die Energiespeicher mit drei Litzen anschließen. Weitere Arbeitsschritte sind nicht erforderlich, da sich die Speicher von Beginn an selbstständig regeln.
Der Crossbar Roboter 4.0 von Schuler dient der Automation mechanischer, servo-mechanischer und hydraulischer Pressen. (Bild: Schuler Automation GmbH)
Autoren: Desiree Müller, Press’n’Relations GmbH, Thomas Starczewski, DesignshipWeitere Information
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