
Welchen Mehrwert kann Robotik für Fachpersonal im Laboralltag liefern? Wie sieht die zukünftige Zusammenarbeit von Mensch und Maschine im Gesundheitswesen aus? Antworten darauf gab der Press Day der United Robotics Group (URG) am 5. Mai im MLL Münchner Leukämielabor. Den Auftakt machte Prof. Dr. med. Jochen A. Werner vom Institut Mensch und Medizin der Zukunft mit einem Impulsvortrag über den technologischen Wandel in der Medizin. „Innovationen passieren heute nicht mehr linear, sondern exponentiell“, betonte Werner. Sein Fazit: Technologie soll Fachkräfte entlasten, nicht ersetzen.
Anschließend erläuterten Wassim Saeidi, Gründer & CEO, und Kerstin Wagner, Co-CEO & COO der United Robotics Group, den aktuellen Stellenwert und zukünftigen Bedarf für autonome, KI-basierte Robotik speziell im Gesundheitswesen. Über realistische Praxis-Demonstrationen im Labor des MLL wurde gezeigt, wie dies konkret funktioniert. Der Laborroboter uLab Mobile und der Transportroboter uLog Deliver interagieren autonom im koordinierten Zusammenspiel beim Probentransport.
Zum Abschluss präsentierte die URG ihren humanoiden Roboter uMe, der künftig u.a. Pflegekräfte und Angehörige von Pflegebedürftigen entlasten soll. Der Prototyp, der sich momentan noch im Training befindet, soll perspektivisch Stürze von pflegebedürftigen Menschen erkennen und autonom einen Notdienst informieren. Außerdem wird er trainiert, im Alltag mit Pflegebedürftigen zu interagieren und ihren Gesundheitszustand und Vitalwerte zu beobachten.


















