Verbesserte Geschicklichkeit von Robotern mithilfe menschlich generierter Daten

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Bild: ABB Robotics Deutschland GmbH

ABB Robotics arbeitet mit dem kalifornischen Bionik-Unternehmen Psyonic daran, Robotertechnik mithilfe realer Daten menschlicher Prothesen weiterzuentwickeln. Die Psyonic-Ability-Hand wird dabei mit dem kollaborativen Roboter GoFa von ABB Robotics kombiniert, um aus Berührungs- und Bewegungsdaten Greif- und Manipulationsfähigkeiten zu trainieren – Aufgaben, die bislang nur schwer zu automatisieren sind. Greifen und Geschicklichkeit sind der Schwerpunkt von Autonomous Versatile Robotics, der Vision von ABB Robotics, in der Roboter in dynamischen Umgebungen Objekte wahrnehmen, analysieren, bewegen und handhaben können. Zudem sind diese Fähigkeiten für die Weiterentwicklung physischer KI in der Industrie wichtig: Robotersysteme, die aus realen Interaktionen lernen und dieses Wissen mit industrieller Zuverlässigkeit anwenden können.

Die Ability-Hand bietet myoelektrische Steuerung, Tastsensorik sowie nachgiebige Mechanik. Durch Drucksensoren und ein Schwingungsrückmeldesystem kann sie Kontakt, Greifkraft und das Loslassen erkennen, während die Finger sich auch an unregelmäßige Objekte anpassen. Die Lösung von ABB Robotics liefert industrielle Präzision und Wiederholgenauigkeit, sodass Daten für Bewegung, Fingerpositionierung und Greifkraft konsistent erfasst und angewendet werden. Untersucht wird, wie diese Fähigkeiten in Bereichen eingesetzt werden können, bei denen herkömmliche Greifsysteme an Variabilität oder Empfindlichkeit scheitern – etwa in Verpackung, Logistik, Biowissenschaften oder Luft- und Raumfahrt. Die Zusammenarbeit zielt darauf ab, Manipulation auf Niveau variabler, komplexer Aufgaben zuverlässiger zu gestalten.