Das bisherige Geschäftsmodell als Anbieter von spezifischen Komplettlösungen werden die Mannheimer auch in Zukunft weiterführen, unterstreicht Neumann: „Es wird weiterhin viele Projekte geben, bei denen eine individuelle Auslegung von Automatisierungs- und Bildverarbeitungssystemen erforderlich ist. Hier wird VMT seine langjährigen Erfahrungen auch künftig dazu nutzen, Anwendern speziell zugeschnittene, leistungsfähige Lösungen an die Hand zu geben. Gleichzeitig suchen aber immer mehr Anwender für bestimmte Aufgaben nach reproduzierbaren, definierten Standardsystemen, die nicht bei jedem Projekt neu spezifiziert werden müssen. Dieser Wunsch war für uns der Auslöser für den Ansatz Ready-to-Integrate, den wir mit VMT BeadMap als erstem Produkt nun konsequent umsetzen.“
Bei diesem einen RTI-Produkt wird es laut Neumann nicht bleiben: Zunächst will VMT die Möglichkeiten von BeadMap noch weiter ausbauen und u.a. Funktionen wie die Freiraumprüfung vor dem Auftrag von Kleberaupen, die Korrektur von 3D-Posen des ausführenden Roboters, Bauteilvergleiche zwischen CAD-Modell und realem Produkt oder das Z-Tracking der Bahn der materialauftragenden Düse realisieren. Zu einem späteren Zeitpunkt plant VMT zudem, weitere RTI-Produkte für andere Aufgabenstellungen zu entwickeln. 2026 sind in der Industrie automatisierte Prozesse Standard. ‣ weiterlesen
Wenn Automatisierung Realität wird – entscheidet der Greifer
Wie VMT BeadMap sollen dann auch diese Produkte mit geringem Integrationsaufwand als standardisierte, skalierbare Lösungen einsetzbar sein. VMT-Kunden können somit künftig für weitere Aufgabenstellungen frei entscheiden, ob sie eine vollständig integrierte Lösung beziehen oder ein RTI-Produkt selbst integrieren und in Betrieb nehmen wollen.
















