Humanoide sorgen für 30 Prozent Wachstum am Cobot-Markt

Eine wachsende Anzahl von Herstellern kollaborativer Roboterarme hat den Schritt von vereinzelten Pilotprojekten hin zur Serienlieferung an Entwickler humanoider Roboter vollzogen. Was als gelegentlicher Verkauf von Komponenten begann, entwickelt sich zu einem strukturellen Trend für die Cobot-Branche. Für Cobot-Anbieter ist dies eine logische, risikoarme Erweiterung ihres Kerngeschäfts, die einen vielversprechenden zweiten Wachstumsweg eröffnet, ohne das bestehende Cobot-Geschäft unmittelbar zu kannibalisieren. Den Untersuchungen des Marktforschers Interact Analysis zufolge bleiben die kurzfristigen Umsätze zwar gering, doch das langfristige Wachstumspotenzial könnte enorm sein und die Umsätze der Cobot-Anbieter bis 2030 um 10 bis 30% steigern.

Zwar verfügen sowohl China als auch die Vereinigten Staaten über Produktionskapazitäten für humanoide Roboter, doch nur China besitzt ein vollständig integriertes Ökosystem für die Herstellung kollaborativer Roboter (Cobots) sowie eine ausgereifte Lieferkette. Dieser einzigartige Vorteil ermöglicht es chinesischen Cobot-Herstellern, von Beginn an von der Nachfrage im Zuge des Booms der humanoiden Robotik zu profitieren – während den USA trotz vorhandener Produktionskapazitäten die entsprechende durchgängige industrielle Reife fehlt.